So haben wir Familie und Beruf wirklich vereinbart

Shownotes

Viele Eltern haben das Gefühl, ihren Familienalltag an Erwartungen, Regeln und äußere Vorgaben anpassen zu müssen. Doch was verändert sich, wenn nicht die Familie in ein bestehendes System passt, sondern der Alltag bewusst so gestaltet wird, dass er den eigenen Werten, Bedürfnissen und Zielen entspricht? In dieser Folge des #gemeckerfrei® Podcasts sprechen Uli und Bernd Bott über den größten Game Changer ihres Familienlebens und darüber, welche Entscheidungen sie über viele Jahre hinweg immer wieder getroffen haben – auch dann, wenn sie unkonventionell, unbequem oder finanziell herausfordernd waren.

Sie erzählen, warum sie ihre Prioritäten konsequent nach ihrer Familie ausgerichtet haben, wie sie sich Verantwortung als Eltern gleichberechtigt geteilt haben und weshalb sie ihre beruflichen Entscheidungen immer wieder an den Bedürfnissen ihrer Kinder ausgerichtet haben. Dabei geben sie persönliche Einblicke in ihren Alltag mit vier Kindern, berichten von ungewöhnlichen Lösungen, vielen Herausforderungen und den Erfahrungen, die schließlich zur Entstehung von Gemeckerfrei geführt haben.

Diese Folge lädt dich dazu ein, den eigenen Familienalltag aus einer neuen Perspektive zu betrachten und zu hinterfragen, welche Gewohnheiten wirklich zu euch passen. Wenn du wissen möchtest, wie Elternsein heute wirklich geht, welche Denkweise langfristig für mehr Leichtigkeit sorgen kann und warum bewusste Entscheidungen oft wichtiger sind als perfekte Rahmenbedingungen, findest du in dieser Podcastfolge wertvolle Impulse – ohne dass die entscheidenden Erkenntnisse vorweggenommen werden.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ihr fragt, wir antworten.

00:00:02: Ja genau!

00:00:02: Wir sind wieder mal in einer Q&A-Folge.

00:00:07: Und ich bin gespannt über welche Frage wir heute sprechen und ich bin natürlich super gespannt was wenn du die Folge geguckt hast deine Takeaways daraus sind also was... Was lernst du da draus?

00:00:25: Hilft dir das?

00:00:27: Also ja Was hast du mitgenommen?

00:00:31: Weil das ist ja für uns gerade auch eine Premiere, dass wir so Fragen beantworten.

00:00:39: Und sind wir natürlich total neugierig...

00:00:45: Wie

00:00:45: es bei dir ankommt!

00:00:49: Hallo und herzlich willkommen

00:00:50: hier beim Gemeckerfreipodcast,

00:00:52: dem Podcast für liebevolle Beziehungen

00:00:54: in der Familie als Paar und mit dir selbst.

00:00:57: Wir sind Uli und Bern-Bott, wir sind Eltern von vier Kindern Das

00:01:00: sind die Gründer von Gemäckervrei, wir sind mehrfaches Spiegel-Bestsellerautoren.

00:01:05: Und du bist hier richtig?

00:01:07: Ha!

00:01:08: Wenn du wie schon tausende vor dir zu den Eltern gehörst, die wissen wollen, wie Eltern sein heute wirklich geht... ...die keinen Bock haben, die alten Erziehungsfehler sozusagen ihrer Eltern zu wiederholen, die aber auch keine Lust haben, ins Gegenteil zu schwenken.

00:01:29: Und entweder ... ... härter zu werden, wenn deine Eltern eher laissez-faire waren oder laissez fairer zu werden.

00:01:37: Wenn deine Eltern ihr autoritär waren die vielleicht auch zu den Eltern gehören diese ganze Channel Parenting Bewegung eher kritisch betrachten und die einfach rausfinden wollen wie Eltern sein heute wirklich geht und worauf es dabei ankommt?

00:01:56: Ja Die nächste Frage auf unserem Fragen-Katalog ist, was war für euch der Game Changer in Bezug auf euer Familienleben?

00:02:09: Was war der Gamechanger?

00:02:15: Am Ende gibt es ja immer viele.

00:02:17: Also am Ende ist das ja immer wie ein Tausend Teilepuzzle aus vielen Teilen zusammen besteht und ich finde trotzdem dass es verschiedene Aspekte gab, die so richtungsweisend waren.

00:02:44: Und ich würde sagen das einer dieser Aspechte war, dass wir schon sehr früh entschieden haben, dass unser Alltag zu uns passen muss.

00:03:01: Also dass wir nicht von den Kindern oder von uns erwartet haben, uns in einen Alltag zu zwängen.

00:03:10: Sondern dass wir schon sehr früh entschieden haben, dass unser Alltag... Also das wir einen Alltag brauchen der zu uns

00:03:18: passt?

00:03:19: Ja und es war ja auch... Das passt ja auch zu einer vordrigen Folge wo wir drüber gesprochen haben wie wir uns kennengelernt haben weil wer ja was an uns ja äußerlich überhaupt nicht gepasst hat aber ehemaliger gepasst ist Du hast es da so schön gesagt, dass wir neue Wege gesucht haben.

00:03:40: Wir waren halt beide nicht im System.

00:03:42: Also wir haben beide nicht in das System gepasst wie man das so gerne nennt und das hat sich halt fortgesetzt.

00:03:48: also wir wollten auch als Familie uns nicht von Systemen in irgendwas reinpressen lassen

00:03:57: Und das waren so ganz viele Kleinigkeiten.

00:04:00: Also wir hatten zum Beispiel als unser ältestes Kind klein war, hatten wir bei uns im Ort eine Krabbelgruppe und da waren halt dann Mütter dabei die gesagt haben ja ich weiß jetzt nicht ob Ob noch mehr als zwei Kinder, ob das irgendwie vertretbar ist.

00:04:22: Ob das machbar ist?

00:04:23: Ob wir das bezahlen können.

00:04:26: und so mein System sofort... Ich lasse mir doch nicht von irgendwelchen... Also wenn ich vier Kinder haben will dann kriege ich vier Kinden!

00:04:36: Wenn wir vier Kinder haben wollen, dann kriegen wir vier.

00:04:39: Und das wird dann finanziell schon irgendwie funktionieren?

00:04:42: Also aber

00:04:43: jetzt nicht im Sinne von Wir kriegen dann irgendwie Bürgerkriege

00:04:46: oder so was?

00:04:46: Nein, nein, nein!

00:04:47: Wir werden das schon irgendwie...

00:04:51: Ich

00:04:51: werde nicht auf die Idee mein Geldbeutel darüber entscheiden zu lassen wie viele Kinder ich krieg sozusagen.

00:05:01: einer der Aspekte, oder?

00:05:03: Also auch so dieses nur weil wir dann irgendwie einen Garten hatten.

00:05:07: Haben wir nicht gesagt also war das nicht so dass wir gesagt haben ja natürlich muss man den Rasen mähen und natürlich muss mal jetzt die Büsche schneiden und natürlich müssen wir jetzt dies und das und jenes machen.

00:05:18: Ja sondern halt so dieses... Wenn wir halt dann war es halt irgendwie Samstags und um uns rum waren alle irgendwie am Hecken schneiden.

00:05:28: Und wie sind mit unseren Kindern auf den Spielplatz gegangen?

00:05:31: Waren vier Stunden auf dem Spielplatz so, dass diese Nichtbereitschaft uns, wie du das so schön gesagt hast, uns in Systeme zu pressen.

00:05:44: Das glaube ich war für und auch dafür, dass wir gemäckerfrei entwickeln konnten halt so ein wesentlicher Aspekt.

00:05:53: Es war ja dann auch so wie ... Wir hatten also ich mein... Ich war Studentin, du warst Musiker Also wir waren sau jung!

00:06:00: Also wir hatten halt echt nicht viel Geld.

00:06:03: Also wirklich richtig wenig.

00:06:06: Und trotzdem war es so das wir halt gesagt haben Wir brauchen jemanden, der uns sauber machen hilft.

00:06:14: Weil das kriegen wir halt... Das macht nur Stress wenn wir das selber machen.

00:06:18: und dann haben wir halt jemand gesucht, der einmal die Woche kam drei Stunden und da irgendwie geputzt hat und es hat uns halt mega geholfen.

00:06:28: und dann sind wir halt lieber.

00:06:29: also Natürlich sind wir nicht in Urlaub gefahren oder... Also es gab Zeiten, da war ich die Frau mit dem roten Pulli.

00:06:36: Weil ich hatte halt irgendwie zwei Pullover und der eine davon war rot und den mochte ich von ihm beiden lieber und den hatte ich eigentlich immer anwältern.

00:06:42: Ich grad nass war so!

00:06:45: Oder ich weiß dass ich.

00:06:49: dann haben wir halt Klamotten Bioklamotten gekauft und das war also da war halt jede Hose war quasi eine Investition.

00:06:59: Also das war, da habe ich drei Jahre überlegt so ungefähr ob ich jetzt ne neue Hose kaufe.

00:07:07: aber im Gegenzug haben wir halt unser Essen im Bioladen gekauft weil es wäre halt Das war uns halt wichtig.

00:07:14: Ja, der Autos hatten auch irgendwie nur halt irgendeinen Schrotten oder was so die Verwandtschaft als abgestoßen hat oder sowas.

00:07:24: Es war alles halt nur...

00:07:27: Na also...

00:07:27: Ja deshalb!

00:07:28: Ich meine wir hatten dann wenn wir einen Tragetuch gekauft haben, haben wir ein richtig gutes Was weiß ich, Kinder-Sitze oder sowas.

00:07:35: Da haben wir dann schon immer... Wir hatten auch immer nur

00:07:39: ein Tragetuch oder

00:07:41: also

00:07:41: ein kurzes Einlag.

00:07:43: Also wir hatten jetzt auch nicht siebzehn Tragen oder irgendwie so was sondern das war halt alles sehr... Also wir waren da schon sehr...

00:07:52: Wir hatte eine klare Präferenz und es war sehr effizient.

00:07:55: ja wie ... Für die Kinder haben wir total viel gemacht und sind auch irgendwo ins Schwimmbad gefahren in Inbörspielplätzen gegangen.

00:08:04: Eine Stunde zum homöopathischen Kinderarzt, wo mal drei Stunden im Wartezimmer gesessen hat bis man dran gekommen

00:08:10: ist.

00:08:11: Und es war nämlich früh genug, eine Zusatzversicherung abzuschließen, da haben wir den auch noch so bezahlt.

00:08:15: Ich glaube nicht damit davon auch noch Abend wird ja... Also immer so den Alter ganz klar zu wissen was uns wichtig ist.

00:08:24: also das glaub ich da einfach keine Kompromisse einzunehmen.

00:08:34: No matter what, also so und wenn wir nicht wussten wie wir es bezahlen haben gesagt das wird schon irgendwie sich geben.

00:08:41: Also uns hat halt dann immer irgendwie funktioniert.

00:08:47: Das war ein wichtiger Aspekt.

00:08:48: und dann eben was auch des Arbeiten angeht ja nur um das nochmal Einzuordnen, also unser ältestes Kind ist mit knapp vier in Kindergarten gekommen.

00:09:01: Halbtagskindergarten von neun bis zwölf ja und die anderen dann mit drei, dreieinhalb so was aber auch alle nur halbtags und war eigentlich immer so dass also jedes kind hat garantiert mindestens einmal in der Woche.

00:09:24: Also wir hatten eigentlich immer, waren Kinder auch zu Hause.

00:09:29: Auch

00:09:30: später als die alle in der Schule waren war dann ständig... also das ist ja bei vier Kindern hast du eigentlich keine Woche wo nicht einer mal irgendwie krank ist oder so?

00:09:38: Oder halt gerade keine Lust hat oder ein Pausetag braucht oder weiß der Kuckuck.

00:09:46: Und für uns, wir hatten auch keine Großeltern in der Nähe die waren alle mindestens sechshundert Kilometer entfernt, fünfhundert irgendwie so was ja noch weiter.

00:09:57: Also wir waren da quasi auf uns gestellt auch mit der Kinderbetreuung und wir wollten das halt miteinander hinbekommen.

00:10:06: also wir haben einfach entschieden dass wir miteinander um unsere kinder drum herum arbeiten sozusagen.

00:10:15: Da war ein zweiter wichtiger Aspekt, den ich da noch mit reinnehmen würde.

00:10:21: Was für uns ein Gamechanger war ist ein oder was heißt Gamechangers?

00:10:25: Also der so einen Kriterium es für uns halt relevant war dass wir halt beide davon ausgegangen sind das wir außer stillen beide bei alles können.

00:10:39: ja also dass wir halte es gibt nix.

00:10:43: also natürlich Hat sich das so rauskristallisiert?

00:10:47: Und natürlich war es so, dass manchmal die Kinder zum Trösten eher zu mir gekommen sind und zum Abenteuer erleben eher zu dir.

00:10:55: Oder dass du den größeren Klamauk mit denen gemacht hast und ich mit denen mehr gekuschelt habe.

00:11:00: oder also jetzt was weiß ich so dieses ganze Baby- und Kindermassagen Thema.

00:11:05: Das war schon meins.

00:11:06: Das hast du glaube ich weniger gemacht aber und so schlechte Witze erzählt als erst mal nur du.

00:11:16: Und Fahrradfahren, glaube ich haben die alle von dir gelernt und also solche Sachen.

00:11:22: Aber grundsätzlich waren wir so vielseitig oder haben uns auch gegenseitig da so vertraut.

00:11:32: Ich konnte weg sein und du hast alles übernommen.

00:11:37: Und ich habe alles von Kinderarzt über Geburtstagsgeschenke, Essen kochen, Wäsche waschen ...

00:11:47: Das ganze Termin organisieren, durchs

00:11:49: Leben

00:11:49: fahren.

00:11:50: Eltern-Sprechtage, ganze Gedönsgerumpel.

00:11:54: Mal warst du Schul-Elternsprecher in der Schule?

00:11:59: Mal war ich vor dem Vorstand vom Kindergarten und das haben wir einfach dynamisch geguckt.

00:12:07: Wer hat gerade wie viel auch beruflich sozusagen?

00:12:11: Wer braucht gerade wieviel Zeit wer übernimmt war es.

00:12:16: Also so haben wir's halt dann auch, also ich hab das ja so ein bisschen ausgeholt weil das ja quasi braucht um zu verstehen dass wir quasi wir mussten quasi vierundzwanzig sieben die Betreuung unserer Kinder abdecken und wir wollten beide arbeiten

00:12:38: und beide für die kinder da sein Genau.

00:12:40: Wir wollten beide beides, genau und das hat halt dann dazu geführt dass wir halt super flexi jetzt waren wir beide selbstständig.

00:12:52: aber bedeutet wir mussten halt super flexible damit sein Wer waren sich wie um die Kinder kümmert?

00:12:59: Und das hat dann zum Teil auch dazu geführt, als ich noch studiert habe.

00:13:03: Ich weiß nicht, erinnerst du dich da warst du in der Musikschule.

00:13:05: Dann haben wir uns weil es halt vom Zeitplan nicht anders ging.

00:13:09: Konzießen

00:13:10: einen Schein nur irgendwie im Montagabend um neunzehn Uhr oder was weiß ich.

00:13:14: das gab's immer nur da.

00:13:15: Wir haben uns auf halber Strecke an der Tankstelle mit den Kindern im Auto getroffen bei egal welches scheißwetter war.

00:13:23: auch ich erinnere mich gerade an so ein Bild im Schnee.

00:13:25: Ja, ich

00:13:26: war pitschnass von dem Weg ins andere Auto.

00:13:29: Genau wo wir uns an der Tankstelle getroffen haben die Autos getauscht haben weil in dem einen Auto halt die Kinder saßen Und dann ist der eine nach Hause gefahren.

00:13:38: Du bist in die

00:13:38: Uni gefahren und

00:13:39: ich bin mit den Kids nach Hause gefunden?

00:13:41: Total irre, ja!

00:13:42: Also da haben unsere Kinder auch ein bisschen was mitgemacht.

00:13:46: Aber gleichzeitig hat es dazu geführt dass wir halt ohne Fremdbetreuung zu Recht gekommen sind und das gewuppt haben.

00:13:57: Das hat aber auch dazu gefürzt, dass wir jede Woche neu geplant und überlegt haben.

00:14:06: Kann ich den Auftrag annehmen?

00:14:08: Kannst du da sein, habe ich hier die Möglichkeit diese Fortbildung dann vorzubereiten.

00:14:13: Kannst Du die Tage brauchst Du was brauchst du?

00:14:17: Was musst Du für deine Gigs vorbereiten?

00:14:19: also so das hat eine Menge Absprachen erfordert.

00:14:25: Hat uns aber halt auch in der Kommunikation gehalten.

00:14:29: ja weil wir sind Das hätte nicht funktioniert, wenn wir nicht viel miteinander gesprochen.

00:14:34: Ja das hat im Endeffekt dazu geführt dass es jetzt Gemäckervereig gibt.

00:14:37: also nicht nur inhaltlich sondern ja auch weil wir gesagt haben okay wie geil wäre das eigentlich wenn wir jetzt wenn die... Also wenn man so Kinder in dem Alter hat wo man ständig damit etwas zu tun ist das ja auch so ein gemeinsamer Brennpunkt den er hat wo wir irgendwann gemerkt haben als die Eltern geworden sind

00:14:54: Unsere Nachbarn sind eigentlich...

00:14:57: Also wir waren ja, wir sind ja da so in einem Wohngebiet gelandet wo eigentlich alle Eltern waren.

00:15:00: Oft ist es ja so die sind alle gleich alt weil die haben die Häuser zur gleichen Zeit gebaut.

00:15:04: das war dann so Und die waren eigentlich alle schon zwanzig Jahre, dreißig, weiß gar nicht genau.

00:15:08: Es ist auch egal viel älter als wir, ja?

00:15:10: Die waren schon Richtung Rentenalter und...

00:15:12: Ja so die direkten Nachbarn, da

00:15:14: war ein bisschen

00:15:14: Straße weiter, waren noch Jüngere und so.

00:15:16: Aber wir haben das Haushalt quasi dann ... Wir waren schon die zweite dritte Besitzergeneration in diesem Haus.

00:15:21: Genau,

00:15:22: ja, genau.

00:15:23: Dadurch haben wir das halt bei denen mitgekriegt, dass sie in Rente gegangen sind und sich halt zu Tode gelangweilt haben.

00:15:29: Floppsogen!

00:15:31: Auf einmal innerhalb von paar Wochen Steinhalt ausgesehen Langeweile ohne Ende, nur noch Zeit sich darüber zu beschweren ob wir die Straße sauber gekehrt haben und so weiter.

00:15:41: Ja und dann haben wir gesagt das passiert uns nicht?

00:15:43: Genau!

00:15:44: Und dann haben sie gesagt...

00:15:45: Dann brauchen wir einfach was was wir zu tun haben also um was wir halt auch gemeinsam zu tun habe weil wir gleichzeitig bei denen auch gemerkt haben okay die fallen halt auch als Paare auseinander.

00:15:53: irgendwie haben Sie jetzt nicht getrennt dafür waren die alle zu alt.

00:15:56: aber das ist so.

00:15:59: Ja, einfach so.

00:16:00: Das war so... Das hat nicht

00:16:01: Freude gemacht hier anzugucken!

00:16:02: Es ist wie aus einem Flood, der aus einem Lufttier wurde irgendwie den Stöpsel zieht und dann geht so die Luft raus.

00:16:10: Also eigentlich ist eher die Luft rein weil viele auch zugenommen haben.

00:16:14: Jedenfalls war das halt so dass wir gedacht haben okay das Das wollen wir nicht, dass uns das passiert.

00:16:20: Und dann haben wir gesagt okay also diese ganze Nummer mit dem gemeinsamen... Also die gemeinsame Orga und dieses Dinge gemeinsam gestalten.

00:16:28: Das haben wir halt über diese Jahre mit den Kindern halt extrem trainiert.

00:16:33: Ja.

00:16:33: Und das war dann halt am Ende der Grund warum es heute gemäckert Frank gibt?

00:16:39: Genau!

00:16:40: Ich würde aber noch einmal kurz eine Schleife kurz zurück machen weil dieses den Alltag, um die Kinder drum herum zu gestalten.

00:16:55: Da bin ich mir gerade nicht sicher ob wir das groß genug gehighlightet haben.

00:17:00: also eben auch zu sagen klar geben wir alles um interessante Aufträge anzunehmen aber gleichzeitig hätten wir nie Irgendwelche, wir hätten einfach keine Aufträge angenommen.

00:17:15: Wenn das bedeutet hätte dass die Kids drunter gelitten hätten?

00:17:19: Ja ich hatte zum Beispiel mal einen relativ lukrativen Auftrag für fünf Tage auf so einem Schiff mitzufahren und da Musik zu machen usw.

00:17:27: Und das habe ich halt nicht gemacht weil das hätte einfach nicht funktioniert, weil es war bei uns halt nicht drin.

00:17:31: Es ist ja fünf Tage komplett weg, weil dann kannst du...

00:17:33: Dann hätte ich meine Kunden irgendwie

00:17:36: in den Muskel

00:17:37: gegangen.

00:17:38: So Sachen haben halt nicht funktioniert

00:17:40: oder jetzt was weiß ich als na du hast ja auch als dann immer so um die geburten oder so da hast du natürlich immer schon irgendwelche wochenenden dir freigehalten aber dann hast du auch einige auftritte hast du abgesagt weil halt dass die heber mal gesagt hat oh das könnte gleich losgehen und so.

00:17:58: und dann hast Du halt Aufträge schon abgesagt damit du halt da sein konntest diese diese bereitschaft die Bedürfnisse der Kinder da höher zu ranken als auch unsere Karrieren sozusagen.

00:18:13: Und auf unser Einkommen?

00:18:14: Das

00:18:15: war ja mal direkt koordiniert mit dem Einkommen, weil er sich sagt okay wenn ich ein Wochenende nicht rausfahre,

00:18:20: sind es halt auch weniger.

00:18:23: Logisch klar und das haben wir in Kauf genommen.

00:18:26: Das war für uns keine Frage und das hat uns nicht geschadet.

00:18:33: Ganz im Gegenteil.

00:18:35: Und ein Gedanken hatte ich noch und genau, es war ja auch mit einer der Gründe die auch zugemäckerfrei geführt haben.

00:18:42: War ja das unser jüngster Sohn dann irgendwann mich ja immer so gefragt hat Mama bist du heute Mittag zu Hause?

00:18:48: Und wenn man dann musste ich halt immer sagen ne bin ich nicht und so.

00:18:51: und dann das hat er mit dazu geführt dass gesagt habe, ich hab keine Lust mehr.

00:18:56: Das war so eine Zeit wo du ja Montag bis Freitag eigentlich Vorbildungen gemacht hast und du schon mehr weg.

00:19:01: Da war ich mehr weg

00:19:02: als ... Ich war halt dann am Wochenende weg aber das ist natürlich nur zwei Tage.

00:19:06: Und da halt einfach zu merken, dass da bin ich, das ist so entstanden und der Erfolg war ja irgendwie auch cool und das Geld war auch cool.

00:19:15: Aber dann halt zu merke, dass es halt einfach den Kindern nicht gut tut Okay, dann braucht's einfach eine neue Richtungsentscheidung.

00:19:25: Und dann haben wir den Pivot gemacht und haben beide unsere Dinge aufgegeben und was komplett Neues gemacht?

00:19:31: Ohne dass es schon... Also wir haben beides aufgehört bevor das Neue funktioniert hat.

00:19:36: Wir

00:19:36: hatten auch kein finanzielles Polster.

00:19:38: Überhaupt

00:19:39: nicht ganz im Gegenteil Schulden

00:19:40: ohne Ende.

00:19:43: Das ist ja so.

00:19:44: noch als letzten Satz dazu.

00:19:46: Deshalb legt ihr uns manchmal großkotzig oder unverschämt aus, wenn wir das den Glauben in dich haben, dass du dir unser Coaching möglich machen kannst.

00:20:04: Dann hat es nichts damit zu tun, dass wir dich in den Ruin treiben wollen oder an dein Geld wollen, sondern es hat damit zu tun, dass unser ganzes Leben so funktioniert, dass Wir Entscheidungen treffen für einen Weg, den wir gehen wollen und das dann möglich machen.

00:20:23: und damit fahren wir seit über dreißig Jahren gut.

00:20:27: Und das ist das, was du von uns lernen kannst auch zu sagen ich lass mich nicht von den Umständen meine die Umstände bestimmen nicht mein Leben.

00:20:38: wenn ich etwas lernen will lerne ich dass wenn ich dafür Geld brauche dann kreiere ich das.

00:20:43: wenn ich

00:20:44: mich raus will also mich nicht vom System da eingrenzen will dann lasse ich mich da nicht eingrenzen dann ändere ich was dran.

00:20:52: Und wenn ich jetzt zum Beispiel Teilnehmer habe, die sagen ja, ich hab kleine Kinder und ich krieg das nicht hin mit Meditieren und Sport und weiß sich nicht und so, dann ist halt mein... Und ich weiß, also ich hab früher auch dann meditiert beim Abspülen und so Sachen weil ich halt wenig Zeit hatte.

00:21:09: Und gleichzeitig halt zu sagen Ich lass mich davon nicht aufhalten Wenn ich merke dass sich Dinge in meinem Leben nicht tun kann Weil mein Alltag das gerade nicht hergibt Dann habe ich den falschen Alltag.

00:21:22: Dann muss ich an meinem Alltag was verändern, damit ich das Leben leben kann, der sich leben möchte.

00:21:28: Weil am Ende des Tages weißt du erstens nicht wie viele Tage dir noch bleiben.

00:21:33: Zweitens vergehen auch siebzig, achtzig oder neunzig Jahre am Ende so viel schneller als du denken kannst und es ist einfach jeder Tag den du nicht glücklich leben kannst.

00:21:44: Das halt einfach unvergeudeter Tag.

00:21:47: in diesem Sinne.

00:21:49: vielen Dank fürs zuhören!

00:21:50: Und

00:21:50: wir gehen mal Mittagessen?

00:21:52: Alles

00:21:53: Liebe.

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