216 Was echte Authentizität mit deinem Kind macht – und mit dir

Shownotes

Buch dir ein Herzgespräch mit unserem Team: https://gemeckerfrei.de/hzg

Diese Folge ist der zweite Teil einer Mini-Serie über die Zeitqualität 2026 – und ihre Auswirkungen auf unsere Beziehungen. Während wir letzte Woche über Feuerenergie, Tempo und das „Zerbröckeln des Unechten“ gesprochen haben, tauchen wir heute tiefer ein in das, was dich davor schützt, dass dir dein Fundament unter den Füßen wegbricht: Authentizität.

Hier geht's zur vorherigen Folge: https://youtu.be/59GWcgvHngI

Aber was bedeutet das eigentlich – authentisch sein?

Viele Menschen verwechseln Authentizität mit „ehrlich ausrasten“. Aber das ist keine Echtheit, das ist die Explosion eines zu prall aufgeblasenen inneren Luftballons.

Diese Folge zeigt dir:

  • wie du erkennst, wo und wann du inkongruent wirst (und was das mit deinem Kind macht)
  • wie du wieder lernst zu spüren, was du wirklich fühlst – bevor es knallt
  • wie du beginnst, deine Wahrheit zu leben – mit Klarheit, Verbindung und innerer Haltung

Du bekommst erste Tools, wie du Schritt für Schritt vom reaktiven Elternteil zur präsenten Führungsperson wirst. Und wie du damit deinem Kind das größte Geschenk machst: ein echtes Gegenüber.

🧭 Diese Folge ist für dich, wenn du: oft sagst: „Ich bin halt so“ – aber trotzdem unzufrieden bist mit deinen Reaktionen. nach Momenten, Gesprächen oder Ausrastern denkst: „Das war ich gar nicht wirklich.“ wissen willst, wie du deine Gefühle ernst nimmst, ohne sie rauszubrüllen. eine tiefe Verbindung zu deinem Kind willst – ohne Drama, ohne Druck, einfach echt.

💡 Highlights: Der Unterschied zwischen explodierter Wut und gelebter Authentizität Warum wir als Kinder gelernt haben, nicht wir selbst zu sein – und wie du das heute heilst Warum dein Kind dich so triggert – und wie du darin deine größte Chance erkennst Wie du als Papa oder Mama beginnst, „Brücken statt Mauern“ zu bauen

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Transkript anzeigen

00:00:00: Speaker 2: Wir haben ja in der letzten

00:00:01: Speaker 2: Folge und wenn du die noch nicht

00:00:03: Speaker 2: gesehen hast, würde ich dir

00:00:04: Speaker 2: empfehlen, auch wenn du

00:00:05: Speaker 2: natürlich jetzt wahnsinnig

00:00:05: Speaker 2: neugierig bist, was jetzt hier

00:00:07: Speaker 2: passiert. Ich würde dir

00:00:08: Speaker 2: empfehlen, eine Folge

00:00:09: Speaker 2: zurückzugehen.

00:00:12: Speaker 2: Und dir das erstmal anzuhören,

00:00:14: Speaker 2: dann verstehst du, worüber wir

00:00:15: Speaker 2: jetzt sprechen.

00:00:16: Speaker 2: Und jetzt,

00:00:17: Speaker 2: wir haben ja letzte Woche über

00:00:19: Speaker 2: das Jahr 26 und das Feuer, ja

00:00:22: Speaker 2: Feuer, Energie und was es alles

00:00:25: Speaker 2: zerstört und wie gut Zerstörung

00:00:28: Speaker 2: an der Stelle sein kann

00:00:29: Speaker 2: gesprochen.

00:00:29: Speaker 2: Also das ist wirklich eine

00:00:30: Speaker 2: Folge, die du dir anhören

00:00:31: Speaker 2: solltest.

00:00:32: Speaker 2: Und wir sind da auch auf das

00:00:34: Speaker 2: Thema Authentizität gekommen und

00:00:36: Speaker 2: auf die, weil ja unsere Kinder,

00:00:39: Speaker 2: also so diese Seismografen

00:00:40: Speaker 2: Kinder, von denen wir auch immer

00:00:41: Speaker 2: sprechen,

00:00:42: Speaker 2: von denen wir selber auch welche

00:00:43: Speaker 2: haben,

00:00:44: Speaker 2: die uns so durch ihr Verhalten

00:00:47: Speaker 2: uns als eltern ja darauf

00:00:49: Speaker 2: hinweisen hallo da stimmt was

00:00:51: Speaker 2: nicht da ist was nicht im

00:00:52: Speaker 2: gleichgewicht was auch immer was

00:00:55: Speaker 2: die von uns wollen ist

00:00:56: Speaker 2: authentizität und wir

00:00:58: Speaker 2: wollten jetzt diese folge

00:01:01: Speaker 2: einfach mal drüber sprechen

00:01:03: Speaker 2: was ist diese authentizität

00:01:06: Speaker 2: wie

00:01:08: Speaker 2: Wie kann man die direkt schon am

00:01:10: Speaker 2: Anfang leben? Nicht erst durch

00:01:11: Speaker 2: irgendwas Extremes wie

00:01:12: Speaker 2: Wutausbrüche oder sowas.

00:01:15: Speaker 2: Und was ist es genau,

00:01:17: Speaker 2: was diese Kinder eigentlich da

00:01:19: Speaker 2: von uns wollen?

00:01:24: Speaker 1: Hallo und herzlich willkommen.

00:01:26: Speaker 2: Hier beim Gemecker frei Podcast.

00:01:28: Speaker 1: Den Podcast für liebevolle

00:01:30: Speaker 1: Beziehungen.

00:01:31: Speaker 2: In der Familie.

00:01:32: Speaker 6: Als Paar.

00:01:32: Speaker 2: Und mit dir selbst.

00:01:34: Speaker 1: Wir sind Uli und Bernd Bott.

00:01:35: Speaker 1: Wir sind die Gründer von

00:01:36: Speaker 1: Gemecker frei.

00:01:38: Speaker 2: Wir sind Eltern von vier Kindern

00:01:39: Speaker 2: und Großeltern von einem Enkel.

00:01:42: Speaker 1: Wir haben ein paar Spiegel

00:01:43: Speaker 1: -Bestseller geschrieben.

00:01:45: Speaker 1: Aber was viel wichtiger ist, wir

00:01:46: Speaker 1: haben schon viele tausende

00:01:48: Speaker 1: Eltern dabei begleitet, ihr

00:01:50: Speaker 1: glückliches Familienleben zu

00:01:51: Speaker 1: erschaffen. Und das erfüllt

00:01:54: Speaker 1: unser Herz mit großer Freude.

00:01:56: Speaker 1: Genauso wie es uns total freut,

00:01:58: Speaker 1: dass du heute hier bist.

00:01:59: Speaker 1: zu dieser Folge und mit uns

00:02:02: Speaker 1: eintauchen willst.

00:02:04: Speaker 1: Was ist Authentizität

00:02:06: Speaker 1: eigentlich?

00:02:07: Speaker 2: Ja,

00:02:08: Speaker 2: und um

00:02:10: Speaker 2: das nochmal kurz von der vorigen

00:02:11: Speaker 2: Folge zu wiederholen, haben wir

00:02:13: Speaker 2: gesagt,

00:02:15: Speaker 2: viele

00:02:16: Speaker 2: Eltern oder viele Menschen

00:02:18: Speaker 2: generell würden ja schon von

00:02:19: Speaker 2: sich behaupten, sie sind

00:02:20: Speaker 2: authentisch,

00:02:21: Speaker 2: weil sie zum Beispiel sagen,

00:02:24: Speaker 2: Wenn es halt mal knallt, wenn

00:02:25: Speaker 2: ich mal richtig wütend bin, wenn

00:02:27: Speaker 2: ich mich ärgere,

00:02:28: Speaker 2: dann lasse ich das ja auch raus.

00:02:30: Speaker 2: Das ist ja Authentizität.

00:02:32: Speaker 1: Und ja, wir haben beim letzten

00:02:34: Speaker 1: Mal gesagt,

00:02:35: Speaker 1: wenn wir von intensiven Gefühlen

00:02:38: Speaker 1: übermannt werden,

00:02:40: Speaker 1: dann sind wir authentisch.

00:02:42: Speaker 1: Weil dann können wir nicht mehr

00:02:45: Speaker 1: anders.

00:02:46: Speaker 1: Dann schaltet quasi der Kopf aus

00:02:49: Speaker 1: und wir sind so im

00:02:51: Speaker 1: Stress.

00:02:54: Speaker 8: Ja.

00:02:54: Speaker 1: Eigentlich,

00:02:55: Speaker 1: dass wir ungefiltert, du sagst

00:02:58: Speaker 1: ja in der Wut oder so, sagt man

00:03:01: Speaker 1: ja auch Dinge, die man

00:03:02: Speaker 1: eigentlich nicht sagen will oder

00:03:03: Speaker 1: wo man sich hinterher denkt, sag

00:03:05: Speaker 1: mal, was war denn mit mir gerade

00:03:06: Speaker 1: los oder so.

00:03:07: Speaker 1: Also das haben wir beim letzten

00:03:09: Speaker 1: Mal schon gesagt, dass wir in

00:03:11: Speaker 1: diesen starken Emotionen

00:03:13: Speaker 1: oft

00:03:15: Speaker 1: authentisch sind.

00:03:17: Speaker 1: Aber natürlich wollen wir das

00:03:19: Speaker 1: eigentlich nicht,

00:03:21: Speaker 1: weil

00:03:24: Speaker 1: Gerade wenn wir anderen Menschen

00:03:26: Speaker 1: gegenüber oder unseren Kindern

00:03:27: Speaker 1: gegenüber in eine starke Emotion

00:03:30: Speaker 1: kommen, da machen wir oft den

00:03:32: Speaker 1: anderen dafür verantwortlich,

00:03:33: Speaker 1: dass wir uns so fühlen.

00:03:34: Speaker 1: Wegen dir bin ich jetzt wütend

00:03:35: Speaker 1: und weil du dein Zimmer nicht

00:03:36: Speaker 1: aufgeräumt hast oder weil du

00:03:38: Speaker 1: schon wieder ...

00:03:38: Speaker 1: und wie soll das jemals

00:03:40: Speaker 1: funktionieren und so weiter.

00:03:41: Speaker 1: Also da machen wir den anderen

00:03:43: Speaker 1: ja für unsere Emotionen

00:03:44: Speaker 1: verantwortlich.

00:03:45: Speaker 1: Das kann ja nicht funktionieren,

00:03:47: Speaker 1: weil die Emotion entsteht ja in

00:03:49: Speaker 1: uns selbst.

00:03:50: Speaker 1: Und gleichzeitig ist es halt im

00:03:52: Speaker 1: Zusammenleben mit Kindern fatal,

00:03:54: Speaker 1: weil wenn du wütend bist.

00:03:55: Speaker 1: oder so richtig ärgerlich wirst,

00:03:57: Speaker 1: dann erschreckt sich das Kind

00:03:58: Speaker 1: halt einfach. Also das ist

00:03:59: Speaker 1: einfach zu, das ist halt zu

00:04:01: Speaker 1: intensiv.

00:04:02: Speaker 1: Dann kriegt das Kind halt Angst

00:04:04: Speaker 1: vor uns. Das wollen wir ja

00:04:05: Speaker 1: nicht.

00:04:06: Speaker 1: Ja, also deshalb müssen wir

00:04:08: Speaker 1: hingucken, wo fängt eigentlich

00:04:09: Speaker 1: Authentizität an?

00:04:11: Speaker 1: Und da bin ich jetzt selber

00:04:12: Speaker 1: gespannt,

00:04:13: Speaker 1: was wir jetzt hier

00:04:14: Speaker 1: zusammentragen für Gold

00:04:17: Speaker 1: Nuggets,

00:04:18: Speaker 1: um dir was an die Hand zu geben,

00:04:20: Speaker 1: wie du das erkennen kannst.

00:04:23: Speaker 2: Ich glaube ja, dass es, wenn wir

00:04:24: Speaker 2: jetzt mal von dem Beispiel

00:04:25: Speaker 2: nochmal ausgehen, mit so einem

00:04:28: Speaker 2: Wutanfall oder so, wo man so

00:04:30: Speaker 2: ärgerlich wird und es so

00:04:31: Speaker 2: impulsiv rauslässt, dann

00:04:35: Speaker 2: entsteht es ja nicht in dem

00:04:37: Speaker 2: Moment.

00:04:38: Speaker 2: Also die Grundlage, dass ich so

00:04:40: Speaker 2: einen starken Ärger habe,

00:04:43: Speaker 2: der kommt ja nicht durch diese

00:04:44: Speaker 2: eine Sache.

00:04:46: Speaker 1: Auch wenn wir das denken

00:04:47: Speaker 1: übrigens.

00:04:48: Speaker 2: Ja,

00:04:49: Speaker 2: sondern im Endeffekt ist es ja

00:04:50: Speaker 2: wie ein Luftballon, der immer

00:04:52: Speaker 2: wieder mal ein bisschen Luft

00:04:53: Speaker 2: rein und irgendwann ist der so

00:04:55: Speaker 2: prall und dann kommt diese eine

00:04:56: Speaker 2: Nadel, weil wenn du so einen

00:04:58: Speaker 2: Luftballon hast und du hast da

00:04:59: Speaker 2: einmal so ein bisschen

00:05:00: Speaker 2: reingepustet, sodass der schon

00:05:01: Speaker 2: so ein bisschen Luft hat,

00:05:02: Speaker 2: dann kannst du den ja mit einer

00:05:03: Speaker 2: Nadel meistens nicht kaputt

00:05:04: Speaker 2: machen, weil der ausweicht.

00:05:06: Speaker 2: So wenn der aber ganz prall ist,

00:05:07: Speaker 2: dann kannst du den sogar mit

00:05:08: Speaker 2: einer Stricknadel, die ja nicht

00:05:09: Speaker 2: so

00:05:11: Speaker 2: Nicht so spitz ist, danke.

00:05:13: Speaker 2: Sogar mit einer Stricknadel

00:05:14: Speaker 2: kaputt machen,

00:05:16: Speaker 2: weil er halt einfach so unter

00:05:18: Speaker 2: Spannung steht.

00:05:20: Speaker 2: Und diese Spannung baut sich ja

00:05:22: Speaker 2: auf.

00:05:24: Speaker 2: Und in dem Moment,

00:05:26: Speaker 2: wo der platzt,

00:05:29: Speaker 2: kann es eine furzige, nenne ich

00:05:31: Speaker 2: es mal, Kleinigkeit sein,

00:05:35: Speaker 2: Natürlich. Und das sagt man ja,

00:05:36: Speaker 2: das sagen ja auch Menschen

00:05:37: Speaker 2: danach. Also ich habe das auch

00:05:38: Speaker 2: früher gesehen.

00:05:39: Speaker 2: Das war es überhaupt nicht wert.

00:05:41: Speaker 2: Natürlich nicht.

00:05:41: Speaker 1: Ja, aber an sich musste es so

00:05:45: Speaker 1: sein, weil du hast so lange

00:05:47: Speaker 1: quasi dann

00:05:50: Speaker 1: Emotionen unterdrückt und nicht,

00:05:54: Speaker 1: hast ja auch selber sie nicht

00:05:56: Speaker 1: bemerkt und sie so lange

00:05:58: Speaker 1: weggedrückt,

00:05:59: Speaker 1: bis halt dein System gesagt hat

00:06:01: Speaker 1: und jetzt reicht's und jetzt

00:06:02: Speaker 1: musst

00:06:04: Speaker 1: du es mal hier raus, weil sonst

00:06:06: Speaker 1: gehst du selber daran zugrunde.

00:06:09: Speaker 2: Und

00:06:10: Speaker 2: jetzt ist ja auch nicht die

00:06:11: Speaker 2: Lösung früher ärgerlich zu

00:06:12: Speaker 2: werden. Die Frage ist ja,

00:06:16: Speaker 2: Wie kommt es eigentlich, dass

00:06:18: Speaker 2: wir da den

00:06:20: Speaker 2: Luftballon so aufblasen?

00:06:22: Speaker 2: Oder du hast ja auch immer mal

00:06:23: Speaker 2: das Beispiel von der Frustsäule

00:06:24: Speaker 2: gebracht, dass sich diese

00:06:25: Speaker 2: Frustsäule so aufbaut.

00:06:28: Speaker 1: Ja, ich meine,

00:06:30: Speaker 1: die Sache ist,

00:06:32: Speaker 1: dass wir

00:06:33: Speaker 1: verlernt haben, konkurrent zu

00:06:36: Speaker 1: sein.

00:06:37: Speaker 1: Also Konkurrenz

00:06:40: Speaker 1: bedeutet,

00:06:42: Speaker 1: dass deine Mimik, deine

00:06:45: Speaker 1: Gestik oder unsere Mimik, unsere

00:06:48: Speaker 1: Gestik und das, was wir denken

00:06:50: Speaker 1: und fühlen,

00:06:51: Speaker 1: dass das übereinstimmt.

00:06:54: Speaker 1: Und das ist

00:06:57: Speaker 1: uns abtrainiert worden.

00:06:59: Speaker 1: Das ist uns schon als Kinder

00:07:01: Speaker 1: abtrainiert worden, da will ich

00:07:02: Speaker 1: überhaupt niemanden dafür

00:07:03: Speaker 1: verantwortlich machen, sondern

00:07:04: Speaker 1: nur zu sehen,

00:07:05: Speaker 1: das ist halt schon ein uraltes,

00:07:08: Speaker 1: antrainiertes Verhalten,

00:07:10: Speaker 1: dass du selber, dass wir alle

00:07:12: Speaker 1: irgendwie halt gelernt haben.

00:07:14: Speaker 1: Und jetzt lass uns nochmal da

00:07:15: Speaker 1: hingucken, wo sind wir das,

00:07:17: Speaker 1: wo ist uns das abtrainiert

00:07:18: Speaker 1: worden? Wir wollten vielleicht

00:07:19: Speaker 1: nicht mit zur Oma und die Mama

00:07:22: Speaker 1: oder der Papa haben gesagt,

00:07:23: Speaker 1: jetzt stell dich nicht so an,

00:07:24: Speaker 1: wir fahren, das ist doch schön

00:07:25: Speaker 1: und wir fahren jetzt die Oma

00:07:26: Speaker 1: besuchen und freu dich mal.

00:07:28: Speaker 1: Und dann bist du halt mit zur

00:07:29: Speaker 1: Oma gefahren

00:07:30: Speaker 1: und

00:07:31: Speaker 1: hast

00:07:35: Speaker 1: vielleicht nicht das Glück

00:07:36: Speaker 1: gehabt jetzt, wie ich hatte an

00:07:38: Speaker 1: der Stelle wirklich großes

00:07:39: Speaker 1: Glück, wenn ich jetzt das

00:07:40: Speaker 1: Beispiel mit der Oma nochmal

00:07:42: Speaker 1: bringen darf,

00:07:43: Speaker 1: weil ich war ja irgendwann mal

00:07:44: Speaker 1: so

00:07:45: Speaker 1: als ich erfahren hab, wie

00:07:46: Speaker 1: schwierig die Kindheit von

00:07:48: Speaker 1: meiner Mama war, wollte ich mit

00:07:49: Speaker 1: meiner Oma nicht mehr sprechen.

00:07:51: Speaker 1: Und Wendy, die hat ja weiter weg

00:07:53: Speaker 1: gewohnt, und wenn die dann

00:07:54: Speaker 1: angerufen hat oder so und dann

00:07:55: Speaker 1: mit mir sprechen wollte,

00:07:57: Speaker 1: hab ich halt gesagt, nee, ich

00:07:58: Speaker 1: sprech nicht mit der Oma.

00:07:59: Speaker 1: Und meine Mama hat mir das halt

00:08:00: Speaker 1: erlaubt. Also ich durfte, ich

00:08:03: Speaker 1: durfte da meine Konkurrenz

00:08:05: Speaker 1: wahren.

00:08:06: Speaker 1: Und das ...

00:08:11: Speaker 1: Das haben aber, das durfte ich

00:08:13: Speaker 1: auch nicht in allen Situationen

00:08:15: Speaker 1: und viele anderen Menschen,

00:08:17: Speaker 1: andere Menschen konnten das halt

00:08:19: Speaker 1: noch weniger.

00:08:20: Speaker 2: Man merkt dir das schon an,

00:08:21: Speaker 2: finde ich. Also man merkt dir

00:08:22: Speaker 2: das schon an. Das ist, wenn man

00:08:24: Speaker 2: jetzt uns beide auch vergleicht,

00:08:25: Speaker 2: bist du da auf einem anderen

00:08:27: Speaker 2: Level.

00:08:28: Speaker 1: Ja,

00:08:29: Speaker 1: und das ist Konkurrenz, also ne,

00:08:32: Speaker 1: aber das sind so Dinge,

00:08:34: Speaker 1: wo wir halt,

00:08:35: Speaker 1: wenn das nicht in Ordnung war,

00:08:37: Speaker 1: wenn du als Kind wütend geworden

00:08:38: Speaker 1: bist, weil dir irgendwas nicht

00:08:39: Speaker 1: gepasst hat,

00:08:40: Speaker 1: dann hast du halt angefangen,

00:08:42: Speaker 1: gute Miene zum bösen Spiel zu

00:08:44: Speaker 1: machen.

00:08:44: Speaker 2: Oder wenn du einfach,

00:08:45: Speaker 2: das ist ja, also wir gestehen

00:08:47: Speaker 2: Kindern ganz oft nicht ein, dass

00:08:48: Speaker 2: sie was nicht mögen.

00:08:49: Speaker 7: Ja.

00:08:50: Speaker 2: Also das ist ja selbst, wenn

00:08:52: Speaker 2: dein Kind immer gerne Nudeln

00:08:53: Speaker 2: gegessen hat und es mag auf

00:08:54: Speaker 2: einmal keine Nudeln mehr und

00:08:55: Speaker 2: dann sagst du das.

00:08:57: Speaker 2: Du magst es doch immer Nudeln.

00:08:59: Speaker 2: Du magst doch Nudeln.

00:08:59: Speaker 2: Geht doch nicht.

00:09:00: Speaker 2: Was ist denn jetzt los?

00:09:03: Speaker 1: Das ist ja oft keine Absicht.

00:09:05: Speaker 2: Wir wollen ja nur ein bisschen

00:09:07: Speaker 2: drauf drauf.

00:09:08: Speaker 1: Ein Bewusstsein schaffen.

00:09:09: Speaker 2: Das macht da auch nichts, wenn

00:09:10: Speaker 2: du einmal,

00:09:11: Speaker 2: wenn du das einmal, das ist

00:09:12: Speaker 2: nicht das Ding, nur dass es halt

00:09:14: Speaker 2: keine Grundhaltung ist,

00:09:16: Speaker 2: dass man so darauf achtet, wo wo

00:09:18: Speaker 2: was ist. Wo stülpe ich Kindern

00:09:19: Speaker 2: immer sowas über?

00:09:20: Speaker 1: Ja, aber jetzt nochmal zurück,

00:09:21: Speaker 1: es geht ja eigentlich gerade

00:09:22: Speaker 1: darum, wenn ich dich zurückholen

00:09:24: Speaker 1: darf, es geht ja eigentlich

00:09:25: Speaker 1: darum zu erkennen, wo haben wir

00:09:27: Speaker 1: angefangen,

00:09:29: Speaker 1: das waren ja jetzt eigentlich

00:09:29: Speaker 1: Beispiele von uns als Kindern,

00:09:31: Speaker 1: wo haben wir angefangen

00:09:33: Speaker 1: inkongruent zu werden.

00:09:35: Speaker 1: Und das waren so Ursachen, die

00:09:38: Speaker 1: musst du auch nicht mehr bewusst

00:09:39: Speaker 1: im Kopf haben. weil das kann ja

00:09:40: Speaker 1: schon uralang her sein.

00:09:42: Speaker 1: Aber das hilft auch nichts.

00:09:44: Speaker 1: Genau. Und gleichzeitig eben zu

00:09:46: Speaker 1: wissen, jedes Mal heute, wenn

00:09:48: Speaker 1: dich jemand fragt, geht's dir

00:09:49: Speaker 1: gut und dir geht's eigentlich

00:09:51: Speaker 1: doof und du sagst ja,

00:09:52: Speaker 1: dann ist es halt einfach

00:09:53: Speaker 1: inkongruent.

00:09:55: Speaker 1: Jedes Mal, wenn jemand sagt,

00:09:56: Speaker 1: kannst du dies oder das für mich

00:09:58: Speaker 1: tun und du willst eigentlich

00:10:00: Speaker 1: nicht und du sagst trotzdem ja,

00:10:02: Speaker 1: ist es inkongruent.

00:10:03: Speaker 1: Jedes Mal,

00:10:04: Speaker 1: wenn Wenn du lächelst, obwohl

00:10:05: Speaker 1: dir eigentlich zum Heulen zumute

00:10:07: Speaker 1: ist, oder wenn du nix sagst,

00:10:09: Speaker 1: obwohl du eigentlich was sagen

00:10:10: Speaker 1: willst.

00:10:10: Speaker 1: In all diesen Momenten erzeugen

00:10:13: Speaker 1: wir Inkongruenz.

00:10:15: Speaker 1: Und das ist der Anfang von

00:10:16: Speaker 1: Inauthentizität.

00:10:19: Speaker 2: Wenn wir anfangen, das, was wir

00:10:21: Speaker 2: eigentlich wollen, zu

00:10:22: Speaker 2: unterdrücken.

00:10:25: Speaker 2: Und da ist jetzt,

00:10:27: Speaker 2: ich jetzt ganz gerne ganz

00:10:28: Speaker 2: speziell für die Männer, da kann

00:10:30: Speaker 2: ich

00:10:30: Speaker 2: speziell sagen,

00:10:32: Speaker 2: Eine Sache daran ist brutal

00:10:34: Speaker 2: wichtig,

00:10:35: Speaker 2: weil es gibt nämlich noch einen

00:10:37: Speaker 2: Schritt davor,

00:10:39: Speaker 2: weil einen Schritt davor musst

00:10:40: Speaker 2: du erst mal überhaupt erkennen,

00:10:41: Speaker 2: wie du dich fühlst.

00:10:44: Speaker 2: Ich habe immer wieder mal so

00:10:46: Speaker 2: einen Männercall mit einem

00:10:47: Speaker 2: unserer hohen Programme, so

00:10:49: Speaker 2: einem VIP -Haar -Programm.

00:10:51: Speaker 2: Und dann frage ich, wie geht's

00:10:53: Speaker 2: euch?

00:10:56: Speaker 2: Und am Anfang,

00:10:57: Speaker 2: wie geht's guten?

00:11:00: Speaker 2: Ich wollte jetzt ehrlich wissen,

00:11:02: Speaker 2: wie es dir geht, nicht die

00:11:02: Speaker 2: höfliche Antwort, weil wie oft

00:11:04: Speaker 2: sagst du, mir geht's gut.

00:11:07: Speaker 2: Und dann, ich will auch nicht,

00:11:08: Speaker 2: dass jemand jammert, es darf ja

00:11:10: Speaker 2: jedem gut gehen, nur das ist ja

00:11:11: Speaker 2: so gewohnt.

00:11:12: Speaker 2: Wie geht's dir?

00:11:13: Speaker 2: Mir geht's gut.

00:11:13: Speaker 2: Ja, wir sind hier, wir sind ja

00:11:15: Speaker 2: viel auch im Englischsprachen

00:11:16: Speaker 2: -Raum.

00:11:16: Speaker 2: Dieses How are you ist ja

00:11:18: Speaker 2: Standard. Du sagst zu jedem, du

00:11:20: Speaker 2: triffst jemanden im Aufzug, das

00:11:21: Speaker 2: ist ja auch nett.

00:11:23: Speaker 2: Hi, how are you?

00:11:25: Speaker 2: Sagst du, I'm good, how are you?

00:11:27: Speaker 2: Ja, aber es stimmt ja oft nicht.

00:11:29: Speaker 2: Zu der Person sagst du natürlich

00:11:31: Speaker 2: auch nicht, ja, das ist gerade

00:11:32: Speaker 2: scheiße, meine Frau oder ich.

00:11:34: Speaker 2: Und wir

00:11:38: Speaker 2: sind das schon antrainiert

00:11:40: Speaker 2: worden, dass man das so sagt.

00:11:42: Speaker 1: Und dann vergessen wir halt,

00:11:44: Speaker 1: also bemerken wir oft gar nicht

00:11:45: Speaker 1: mehr,

00:11:46: Speaker 1: wie geht es uns eigentlich.

00:11:47: Speaker 1: Ja, weil wir sind so im Kopf,

00:11:50: Speaker 1: und das gilt nicht nur für die

00:11:51: Speaker 1: Männer,

00:11:53: Speaker 1: das gilt auch für die Frauen,

00:11:55: Speaker 1: wir sind so im Kopf,

00:11:57: Speaker 1: dass wir nicht fühlen,

00:11:59: Speaker 1: wie es uns geht.

00:12:00: Speaker 1: Und deshalb ist der erste

00:12:01: Speaker 1: Schritt hin zur Authentizität,

00:12:04: Speaker 1: das ist,

00:12:07: Speaker 1: den Mut aufzubringen, wieder zu

00:12:09: Speaker 1: fühlen und vielleicht

00:12:13: Speaker 1: auch mal ein Emotionstagebuch zu

00:12:15: Speaker 1: führen. Und da geht es noch

00:12:16: Speaker 1: nicht mal unbedingt darum, dass

00:12:18: Speaker 1: man im ersten Schritt schon

00:12:19: Speaker 1: weiß, ich fühle mich jetzt

00:12:20: Speaker 1: enthusiastisch oder ich fühle

00:12:23: Speaker 1: mich frustriert oder ich fühle

00:12:25: Speaker 1: mich

00:12:28: Speaker 1: Also es geht nicht um

00:12:29: Speaker 1: irgendwelche abgehobenen,

00:12:31: Speaker 1: specialized

00:12:33: Speaker 1: Gefühlsbeschreibungen, sondern

00:12:35: Speaker 1: im ersten Schritt kann man

00:12:38: Speaker 1: einfach nur mit einem Smiley

00:12:40: Speaker 1: -System arbeiten.

00:12:41: Speaker 1: Da kannst du einfach nur sagen,

00:12:43: Speaker 1: okay,

00:12:44: Speaker 1: heulender Smiley,

00:12:46: Speaker 1: neutraler Smiley und

00:12:49: Speaker 1: dann halt, so was weiß ich,

00:12:51: Speaker 1: Smiley -Smiley.

00:12:52: Speaker 1: Also wenn du eine Fünfer -Skala

00:12:54: Speaker 1: nehmen willst, kannst du eine

00:12:55: Speaker 1: Fünfer -Skala und das

00:12:55: Speaker 1: entsprechend unterteilen.

00:12:58: Speaker 1: so ein Gefühl dafür bekommst,

00:13:01: Speaker 1: bin ich gerade in einer

00:13:03: Speaker 1: negativeren oder einer

00:13:05: Speaker 1: positiveren Emotion unterwegs.

00:13:08: Speaker 1: Und das einfach mal

00:13:11: Speaker 1: einige Male am Tag einfach zu

00:13:13: Speaker 1: checken und sich das bewusst zu

00:13:17: Speaker 1: machen und zu bemerken, was

00:13:19: Speaker 1: geht eigentlich in mir selber

00:13:22: Speaker 1: gerade ab.

00:13:24: Speaker 1: Weil

00:13:26: Speaker 1: davor

00:13:28: Speaker 1: haben die meisten von uns

00:13:30: Speaker 2: einfach Schiss.

00:13:31: Speaker 2: Und

00:13:33: Speaker 2: das ist aber so ein wichtiger

00:13:34: Speaker 2: Schritt, um jetzt wieder zur

00:13:35: Speaker 2: Authentizität zu kommen.

00:13:37: Speaker 2: Ihr merkt, ich muss mich bei dem

00:13:38: Speaker 2: Wort immer noch anstrengen.

00:13:42: Speaker 2: Um wieder zurück zur

00:13:43: Speaker 2: Authentizität zu kommen.

00:13:45: Speaker 6: Weil das ist der, das ist der

00:13:47: Speaker 6: wichtige Schritt,

00:13:48: Speaker 6: um, du musst es, also

00:13:50: Speaker 6: authentisch sein heißt ja, dass

00:13:51: Speaker 6: es quasi ans Tageslicht kommt,

00:13:52: Speaker 6: dass du es an die Oberfläche

00:13:53: Speaker 6: holst und das muss erst mal für

00:13:55: Speaker 6: dich selber passieren.

00:13:56: Speaker 2: Ja.

00:13:57: Speaker 1: Weil du kannst es ja auch nicht

00:13:58: Speaker 1: ausdrücken, du kannst auch nicht

00:13:59: Speaker 1: das Bedürfnis dahinter erkennen

00:14:01: Speaker 1: oder irgendwas,

00:14:02: Speaker 1: ohne schon,

00:14:05: Speaker 1: ohne es überhaupt erst mal

00:14:06: Speaker 1: richtig wahrnehmen zu können.

00:14:07: Speaker 2: Ja, absolut.

00:14:10: Speaker 1: Und

00:14:12: Speaker 1: wenn diese Wahrnehmung dann mehr

00:14:14: Speaker 1: wird,

00:14:17: Speaker 1: dann merkst du bei vielen Sachen

00:14:19: Speaker 1: auch, dass die überhaupt nichts

00:14:20: Speaker 1: mit der momentanen Situation zu

00:14:22: Speaker 1: tun haben.

00:14:23: Speaker 2: Ja, voll.

00:14:24: Speaker 2: Weil dann merkst du ganz oft,

00:14:26: Speaker 2: okay,

00:14:27: Speaker 2: ja,

00:14:28: Speaker 2: ich bin schon,

00:14:29: Speaker 2: wenn du es öfter am Tag machst,

00:14:31: Speaker 2: diesen Check -in, also dieses,

00:14:32: Speaker 2: wie du es gesagt hast, mit der

00:14:33: Speaker 2: Fünfer -Skala oder was.

00:14:35: Speaker 2: Und du kommst aus der Arbeit

00:14:36: Speaker 2: heim und du

00:14:37: Speaker 2: merkst, auf dem Heimweg von der

00:14:38: Speaker 2: Arbeit wäre zum Beispiel so ein

00:14:39: Speaker 2: guter Moment, da mal kurz

00:14:40: Speaker 2: einzuchecken.

00:14:42: Speaker 2: Und dann merkst du, okay, ich

00:14:43: Speaker 2: bin eigentlich beinahe zwei.

00:14:47: Speaker 2: Wenn dir das an drei Tagen

00:14:48: Speaker 2: hintereinander mal so gegangen

00:14:49: Speaker 2: ist, werden die meisten Menschen

00:14:51: Speaker 2: erkennen, aha,

00:14:53: Speaker 2: ich komme also aus der Arbeit

00:14:54: Speaker 2: und ich bin auf einer Zwei.

00:14:56: Speaker 2: Jetzt komme ich mit dieser Zwei

00:14:58: Speaker 2: in die Family rein.

00:14:59: Speaker 2: Ist halt nicht geil.

00:15:02: Speaker 5: So, jetzt kannst du halt

00:15:03: Speaker 5: überlegen, jetzt kannst du

00:15:04: Speaker 5: sagen, okay, Zwei, pass auf,

00:15:06: Speaker 5: aber ich kann das einfach,

00:15:07: Speaker 5: jetzt die einen können, es gibt

00:15:08: Speaker 5: Menschen, die können sagen, ich

00:15:09: Speaker 5: lasse es in der Arbeit.

00:15:10: Speaker 2: Ist doch gut.

00:15:11: Speaker 2: Ich muss einfach nur kurz drüber

00:15:12: Speaker 2: nachdenken, dass ich jetzt nicht

00:15:13: Speaker 2: mehr in der Arbeit bin.

00:15:14: Speaker 4: Die Zwei kann ich morgen früh

00:15:15: Speaker 4: wieder aus der Arbeit machen.

00:15:16: Speaker 2: Auspacken, aus der Schublade

00:15:18: Speaker 2: holen. Auspacken, wenn ich

00:15:18: Speaker 2: wieder hinfahre.

00:15:19: Speaker 2: Und jetzt freue ich mich auf

00:15:21: Speaker 2: meine Family und ich komme schon

00:15:22: Speaker 2: auf eine 3, eine 4, eine 5.

00:15:24: Speaker 2: Und

00:15:25: Speaker 2: dann komme ich ganz anders da

00:15:26: Speaker 2: rein.

00:15:28: Speaker 2: Oder ich bin so authentisch.

00:15:30: Speaker 2: Das kann auch sein.

00:15:31: Speaker 2: Ich komme heim, gehe zu meiner

00:15:32: Speaker 2: Partnerin und sage, kannst du

00:15:33: Speaker 2: mich mal in den Arm nehmen?

00:15:34: Speaker 2: Ich weiß, das ist gerade hier

00:15:35: Speaker 2: jetzt auch krass.

00:15:36: Speaker 1: Du hast den ganzen Tag,

00:15:37: Speaker 1: was weiß ich, aber ich bräuchte

00:15:38: Speaker 1: gerade, ich bin gerade

00:15:39: Speaker 1: aufmerksam.

00:15:40: Speaker 2: Oder ich kann gerade nicht.

00:15:41: Speaker 2: Ich kann gerade nicht.

00:15:41: Speaker 2: Ich brauche gerade Support oder

00:15:44: Speaker 2: Zeit für mich.

00:15:45: Speaker 1: Ich meine, man kann nicht immer

00:15:46: Speaker 1: so, wenn ihr kleine Kinder habt,

00:15:47: Speaker 1: kannst du nicht immer jetzt

00:15:48: Speaker 1: so viel Support wahrscheinlich

00:15:49: Speaker 1: bekommen in dem Moment von

00:15:50: Speaker 1: deiner Partnerin oder einfach

00:15:51: Speaker 1: den Support vielleicht eine

00:15:52: Speaker 1: halbe Stunde Zeit zu haben?

00:15:54: Speaker 1: Ja, oder eben halt,

00:15:56: Speaker 1: dass es halt einfach nur mal da

00:15:58: Speaker 1: sein darf. Ja.

00:16:00: Speaker 1: Weil das ist ja das, was wir uns

00:16:03: Speaker 1: oft selbst nicht zugestehen.

00:16:05: Speaker 1: Und wenn wir nicht wissen, wie

00:16:06: Speaker 1: wir uns fühlen, können wir es

00:16:08: Speaker 1: uns auch nicht zugestehen.

00:16:09: Speaker 1: Aber selbst wenn wir es wissen,

00:16:13: Speaker 1: halten wir uns ja oft,

00:16:15: Speaker 1: denken wir, das geht halt jetzt

00:16:16: Speaker 1: nicht oder geben uns den

00:16:20: Speaker 1: Raum dafür halt nicht.

00:16:21: Speaker 2: Und in der Folge

00:16:25: Speaker 2: staut sich's halt an

00:16:28: Speaker 2: und dann explodieren wir

00:16:30: Speaker 2: irgendwann.

00:16:31: Speaker 2: Also die,

00:16:32: Speaker 2: ne, die einen Leute,

00:16:33: Speaker 2: Entschuldigung.

00:16:33: Speaker 1: Ja, weil dich ja aus so einer

00:16:36: Speaker 1: Negativen Energie stört dich ja

00:16:37: Speaker 1: auf einmal auch jeder Scheiß.

00:16:39: Speaker 1: Ja, voll.

00:16:39: Speaker 2: Das ist ja das Schlimme dran.

00:16:41: Speaker 1: Ja, genau.

00:16:42: Speaker 2: Also eigentlich alles,

00:16:43: Speaker 2: was dir begegnet, bläst diesen

00:16:45: Speaker 2: Luftballon auf.

00:16:46: Speaker 1: Weil du findest, also nicht du.

00:16:47: Speaker 1: Ach, dann haben wir den

00:16:48: Speaker 1: Luftballon in dieser Folge jetzt

00:16:50: Speaker 1: über den Luftballon geredet oder

00:16:52: Speaker 1: war das schon?

00:16:52: Speaker 3: Ja, doch, doch, doch.

00:16:53: Speaker 1: Ja, ja, genau.

00:16:54: Speaker 2: Jetzt war ich verwirrt.

00:16:55: Speaker 2: Genau.

00:16:56: Speaker 2: Also dann alles bläst diesen

00:16:57: Speaker 2: Luftballon auf.

00:16:58: Speaker 2: Ja, alles bläst diesen

00:16:59: Speaker 2: Luftballon auf.

00:17:00: Speaker 1: Vollkommen egal.

00:17:01: Speaker 1: Selbst wenn jemand

00:17:02: Speaker 1: So macht, was man eigentlich

00:17:03: Speaker 1: Luft rauszieht, bläst du damit

00:17:05: Speaker 1: den Luftballon auf, weil dein

00:17:06: Speaker 1: System sucht eigentlich nur

00:17:08: Speaker 1: weitere Gründe, warum

00:17:10: Speaker 1: es dieses Gefühl verstärken

00:17:12: Speaker 1: will. So funktionieren einfach

00:17:14: Speaker 1: Menschen. Ja, und es ist auch

00:17:15: Speaker 1: gut, dass wir so funktionieren,

00:17:17: Speaker 1: weil das bringt dich in dein

00:17:18: Speaker 1: Herz.

00:17:20: Speaker 1: Wir sind einfach eine

00:17:21: Speaker 1: Gesellschaft von verkopften

00:17:24: Speaker 1: Menschen.

00:17:27: Speaker 1: Deine Seele versteckt sich in

00:17:29: Speaker 1: deinem Kopf vor deinem Herzen.

00:17:34: Speaker 1: In dem Moment, wo du in die

00:17:36: Speaker 1: Emotion gehst, wo du die Emotion

00:17:38: Speaker 1: zulässt, gehst du wieder ins

00:17:39: Speaker 1: Herz.

00:17:40: Speaker 1: Aber ganz wichtig jetzt geht

00:17:42: Speaker 1: eben beim Emotion zulassen nicht

00:17:44: Speaker 1: darum, die erst zuzulassen, wenn

00:17:47: Speaker 1: du schon zum Rumpelstilzchen

00:17:49: Speaker 1: mutierst und dann alle anderen

00:17:51: Speaker 1: rundzunudeln und die Emotionen

00:17:54: Speaker 1: an den anderen auszulassen,

00:17:56: Speaker 1: sondern es geht darum, dass du

00:17:58: Speaker 1: lernst, bewusst, kompetent mit

00:18:01: Speaker 1: deinen Emotionen umzugehen und

00:18:03: Speaker 1: den ersten Schritt Dazu haben

00:18:05: Speaker 1: wir dir verraten, weil das ist,

00:18:06: Speaker 1: dass du anfängst zu bemerken,

00:18:08: Speaker 1: wie du dich eigentlich fühlst

00:18:09: Speaker 1: und das einfach da sein lässt.

00:18:13: Speaker 1: Und der Bernd hat euch auch den

00:18:15: Speaker 1: zweiten, einen möglichen zweiten

00:18:17: Speaker 1: Schritt verraten, nämlich zu

00:18:18: Speaker 1: sagen, okay,

00:18:20: Speaker 1: was entsteht? Was entsteht denn

00:18:22: Speaker 1: als Bedürfnis daraus?

00:18:23: Speaker 1: Was brauche ich denn, damit es

00:18:25: Speaker 1: mir wieder besser oder anders

00:18:26: Speaker 1: gehen könnte, um diese Luft aus

00:18:28: Speaker 1: diesem Luftballon rauszulassen?

00:18:29: Speaker 1: Und das sind am Ende des Tages

00:18:31: Speaker 1: die ersten Mini -Steps,

00:18:33: Speaker 1: die man so im Podcast auch

00:18:35: Speaker 1: teilen kann.

00:18:37: Speaker 1: In unserem Practitioner gehen

00:18:38: Speaker 1: wir da natürlich tiefer und da

00:18:40: Speaker 1: lernst du genau, wie du deine

00:18:42: Speaker 1: Emotionen händelst.

00:18:43: Speaker 1: Von dem her, herzliche

00:18:44: Speaker 1: Einladung, buch dir ein

00:18:45: Speaker 1: Gespräch, wenn du noch nicht

00:18:47: Speaker 1: dabei bist und lern das, weil

00:18:51: Speaker 1: Dein Seismografenkind wird so

00:18:53: Speaker 1: lange bei euch zu Hause

00:18:55: Speaker 1: Rambazamba machen, bis es

00:18:57: Speaker 1: entweder aufgibt oder aber bis

00:19:01: Speaker 1: ihr so weit seid, dass ihr

00:19:04: Speaker 1: hinguckt.

00:19:05: Speaker 1: Und um

00:19:07: Speaker 1: nochmal den Verweis oder die

00:19:08: Speaker 1: Conclusion zur Folge von letzter

00:19:10: Speaker 1: Woche zu machen,

00:19:11: Speaker 1: die Feuerenergie,

00:19:13: Speaker 1: die jetzt in

00:19:15: Speaker 1: Zeit präsent sein wird oder

00:19:18: Speaker 1: präsent ist,

00:19:19: Speaker 1: die wird dich dabei

00:19:21: Speaker 1: unterstützen, ob du es willst

00:19:23: Speaker 1: oder nicht.

00:19:24: Speaker 1: Das alles ist zerbröckelt,

00:19:27: Speaker 1: zerstört wird, was nicht echt

00:19:30: Speaker 1: ist.

00:19:31: Speaker 1: Und wenn du jetzt diese Folge

00:19:32: Speaker 1: hörst oder diese Folgen gehört

00:19:35: Speaker 1: hast und zu den Menschen

00:19:37: Speaker 1: gehörst, die sagen, in meiner

00:19:38: Speaker 1: Beziehung, da ist schon

00:19:41: Speaker 1: irgendwie noch Luft nach oben,

00:19:42: Speaker 1: in meinem Familienalltag, da ist

00:19:45: Speaker 1: irgendwie noch Luft nach oben,

00:19:47: Speaker 1: dann nimm jetzt dein Leben in

00:19:49: Speaker 1: die Hand und geh das an, Und

00:19:53: Speaker 1: übernimm die Verantwortung,

00:19:55: Speaker 1: damit du nicht zu denen gehörst,

00:19:57: Speaker 1: denen ihr Fundament unter den

00:19:59: Speaker 1: Füßen wegbröckelt.

00:20:01: Speaker 1: Weil du wirst jetzt nicht mehr

00:20:04: Speaker 1: vom Leben überrascht.

00:20:06: Speaker 1: Weil du kannst nicht mehr sagen,

00:20:08: Speaker 1: du hast es nicht gewusst, wenn

00:20:09: Speaker 1: du jetzt den Podcast

00:20:10: Speaker 1: ausschaltest und so weitermachst

00:20:12: Speaker 1: wie bisher.

00:20:13: Speaker 2: Und es bisher nicht

00:20:14: Speaker 2: oberaffenhammergeil ist.

00:20:17: Speaker 2: dann kannst du nicht mehr sagen,

00:20:19: Speaker 2: du hast es nicht gewusst und war

00:20:22: Speaker 2: halt verpflichtet zur Handlung.

00:20:24: Speaker 2: Also pack's an,

00:20:26: Speaker 2: damit du am Ende von 2026 sagen

00:20:28: Speaker 2: kannst, war feurig,

00:20:30: Speaker 2: war schnell und ich habe mein

00:20:31: Speaker 2: geilstes Familienleben kreiert.

00:20:34: Speaker 1: In diesem Sinne,

00:20:36: Speaker 1: vielen Dank fürs Zuhören und

00:20:37: Speaker 1: Zuschauen.

00:20:38: Wir freuen uns, wenn du beim

00:20:40: nächsten Mal wieder mit dabei

00:20:41: bist.

00:20:42: Bis dahin, alles Liebe, tschüss.

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