215 Feuer unterm Hintern: Was 2026 mit deiner Beziehung macht (wenn du nicht aufpasst)
Shownotes
In dieser Folge nehmen dich Uli und Bernd mit in ihre Gedanken rund um den Jahreswechsel – nicht als To-Do-Liste oder gute Vorsätze, sondern als energetischen Wendepunkt. 2026 steht laut astrologischer Impulse im Zeichen von Feuerenergie und Geschwindigkeit – und wir alle spüren sie bereits. Beziehungen, die nicht echt sind, werden bröckeln. Das klingt heftig – ist aber eine riesige Chance.
🔥 Was, wenn die Dinge, die gerade auseinanderfallen, gar kein Weltuntergang sind – sondern der Beginn von etwas Echtem? 🔥 Was, wenn die Herausforderung in deiner Beziehung dich nicht wegtreiben, sondern zurück zu dir führen will? 🔥 Was, wenn Authentizität bedeutet, nicht lauter zu werden – sondern früher ehrlich zu sein?
Uli und Bernd sprechen darüber, warum sich „Zerstörung“ manchmal wie ein Weckruf anfühlt, was das mit dem Kind in dir (und deinen echten Bedürfnissen) zu tun hat – und wie du 2026 als deine Einladung nutzen kannst, endlich in die Beziehungstiefe einzutauchen, nach der du dich sehnst.
Mit dabei: ganz viel Ehrlichkeit, persönliche Geschichten und eine Prise Humor.
🧭 Für dich ist diese Folge, wenn du… …spürst, dass sich was verändern muss – aber noch nicht weißt, wie. …das Gefühl hast, „irgendwas stimmt nicht“ – aber es schwer in Worte fassen kannst. …bereit bist, nicht mehr andere zu ändern, sondern bei dir zu starten. …mit der Idee spielst, dass das, was gerade bröckelt, nicht gegen dich passiert – sondern für dich.
💡 Highlights: Warum echte Verbindung nicht bei deinem Partner beginnt, sondern bei dir. Was Authentizität wirklich bedeutet (Spoiler: es ist nicht das Ausflippen). Wie du aufhörst, Opfer der Umstände zu sein – und zum Schöpfer deiner Beziehung wirst. Warum Kinder sich über unsere Ausraster trotzdem verbunden fühlen – und was das mit echter Präsenz zu tun hat.
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00:00:00: Speaker 1: Wenn diese Folge erscheint ist
00:00:01: Speaker 1: schon der 8. Januar 2026,
00:00:03: Speaker 1: wir nehmen diese Folge gerade
00:00:05: Speaker 1: auf am 1. Januar 2026.
00:00:08: Speaker 1: Nehmen das zum Anlass,
00:00:10: Speaker 1: uns so ein bisschen Gedanken zu
00:00:11: Speaker 1: machen oder unsere Gedanken so
00:00:13: Speaker 1: zu teilen über den Jahreswechsel
00:00:15: Speaker 1: und was das alles so mit sich
00:00:16: Speaker 1: bringt.
00:00:17: Speaker 2: Aus astrologischer Sicht wird ja
00:00:19: Speaker 2: das Jahr 2026,
00:00:22: Speaker 2: da wird es um Geschwindigkeit
00:00:24: Speaker 2: gehen.
00:00:26: Speaker 2: Also ohne jetzt tief in
00:00:27: Speaker 2: irgendwelche Astrologie
00:00:28: Speaker 2: einzutauchen,
00:00:30: Speaker 2: geht auch nicht drum, dass man,
00:00:32: Speaker 2: also geht jetzt auch für dich
00:00:34: Speaker 2: als Zuhörer nicht darum, ob du
00:00:35: Speaker 2: da Waren Sie nicht dran,
00:00:37: Speaker 2: glaubst oder nicht dran,
00:00:38: Speaker 2: glaubst.
00:00:39: Speaker 2: Wir mögen einfach die Idee, sich
00:00:42: Speaker 2: an verschiedenen Stellen
00:00:43: Speaker 2: inspirieren zu lassen.
00:00:45: Speaker 2: Und da bin ich einfach in den
00:00:47: Speaker 2: letzten Wochen immer wieder
00:00:48: Speaker 2: drüber gestolpert, dass es in
00:00:50: Speaker 2: 2026 um Geschwindigkeit gehen
00:00:53: Speaker 2: wird, dass es um Feuerenergie
00:00:55: Speaker 2: geht.
00:00:56: Speaker 2: Und ich kann es jetzt auch nur
00:00:58: Speaker 2: schon bestätigen, sozusagen,
00:01:00: Speaker 2: wenn wir mal so überlegen, die
00:01:01: Speaker 2: letzten Wochen,
00:01:02: Speaker 2: da nimmt alles an
00:01:04: Speaker 2: Geschwindigkeit auf.
00:01:06: Speaker 2: Es wird einfach schneller, oder?
00:01:08: Speaker 2: Es wird an vielen Stellen
00:01:09: Speaker 2: schneller.
00:01:10: Speaker 2: Und deshalb bin ich da so in
00:01:13: Speaker 2: Resonanz gegangen mit dieser
00:01:15: Speaker 2: Idee,
00:01:15: Speaker 2: dass die Feuerenergie kommt,
00:01:17: Speaker 2: weil die kommt ja jetzt nicht am
00:01:18: Speaker 2: 1 .1., das ist ja jetzt nicht
00:01:21: Speaker 2: ... Also,
00:01:23: Speaker 2: wir tun immer so, als würde sich
00:01:24: Speaker 2: mit dem Jahreswechsel alles
00:01:25: Speaker 2: ändern, das ist ja Bullshit,
00:01:27: Speaker 2: sondern ...
00:01:29: Speaker 2: Das ist ja eine Zeitqualität,
00:01:32: Speaker 2: die sich über die letzten Wochen
00:01:34: Speaker 2: aufbaut und die jetzt eben
00:01:37: Speaker 2: stärker wird, womöglich.
00:01:40: Speaker 2: Und dann geht es um
00:01:41: Speaker 2: Geschwindigkeit und es geht um
00:01:43: Speaker 2: Feuerenergie. Und jetzt allein,
00:01:45: Speaker 2: wenn du dir überlegst, wie Feuer
00:01:46: Speaker 2: ist,
00:01:47: Speaker 2: dann ist das einfach, ja,
00:01:49: Speaker 2: schnell, heiß, zerstörerisch
00:01:51: Speaker 2: mitunter auch.
00:01:52: Speaker 2: Und es würde einfach dazu
00:01:53: Speaker 2: führen, dass alles, was nicht
00:01:55: Speaker 2: echt ist,
00:01:56: Speaker 2: in Beziehungen verbrennt,
00:01:58: Speaker 2: wegbricht, zerstört.
00:02:00: Speaker 2: wird, zerbröckelt.
00:02:05: Speaker 1: Hallo und herzlich willkommen
00:02:07: Speaker 1: hier beim Gemecker frei Podcast,
00:02:09: Speaker 1: dem Podcast für liebevolle
00:02:10: Speaker 1: Beziehungen in der Familie, als
00:02:12: Speaker 1: Paar und mit dir selbst.
00:02:14: Speaker 1: Wir sind Uli und Bernd Bott.
00:02:16: Speaker 1: Wir sind die Gründer von
00:02:17: Speaker 1: Gemecker frei Eltern von vier
00:02:18: Speaker 1: Kindern, Großeltern von einem
00:02:20: Speaker 1: Enkel.
00:02:21: Speaker 1: Spiegel -Bestseller, Autoren von
00:02:23: Speaker 1: mehreren Büchern.
00:02:24: Speaker 1: Und das Allerwichtigste ist, wir
00:02:26: Speaker 1: haben schon tausenden Eltern
00:02:28: Speaker 1: dabei geholfen, sich ihr
00:02:29: Speaker 1: liebevollstes und schönstes
00:02:31: Speaker 1: Familienleben zu erschaffen.
00:02:33: Speaker 3: Genau.
00:02:33: Speaker 2: Und wir freuen uns, dass du
00:02:34: Speaker 2: heute hier bist,
00:02:36: Speaker 2: vielleicht zum ersten Mal,
00:02:37: Speaker 2: vielleicht schon ganz oft.
00:02:39: Speaker 2: Und ja, vielleicht jetzt
00:02:40: Speaker 2: gespannt bist, was das denn
00:02:42: Speaker 2: bedeutet,
00:02:43: Speaker 2: dass Beziehungen
00:02:46: Speaker 2: zerbröckeln könnten, verbrennen
00:02:47: Speaker 2: könnten.
00:02:48: Speaker 5: Was?
00:02:49: Speaker 2: Also, weil es geht natürlich in
00:02:50: Speaker 2: keinster Weise darum, dass du
00:02:52: Speaker 2: jetzt diese Folge hörst und
00:02:53: Speaker 2: denkst, oh Gott,
00:02:55: Speaker 2: es ist die Apokalypse naht oder
00:02:58: Speaker 2: so. Weil wenn du hier bist,
00:03:00: Speaker 2: weißt du immer, du hast es in
00:03:01: Speaker 2: der Hand. Du hast es in jedem
00:03:02: Speaker 2: Moment in der Hand, was zu
00:03:04: Speaker 2: verändern.
00:03:05: Speaker 1: Ja, und wir haben natürlich ein
00:03:06: Speaker 1: bisschen Clickbait gemacht.
00:03:08: Speaker 1: Das können wir hier ganz offen
00:03:10: Speaker 1: sagen.
00:03:11: Speaker 1: Und es
00:03:13: Speaker 1: ist ja aber immer so, dass
00:03:17: Speaker 1: Wenn wir so einen Begriff nehmen
00:03:18: Speaker 1: wie Zerstörung,
00:03:20: Speaker 1: Zerbröckeln,
00:03:22: Speaker 1: dann hört sich das ja immer so
00:03:23: Speaker 1: an, als würde was getrennt
00:03:24: Speaker 1: werden. Das geht ja aber gar
00:03:26: Speaker 1: nicht nur darum, sondern es geht
00:03:27: Speaker 1: ja oft auch darum,
00:03:29: Speaker 1: also aus meiner Sicht zumindest,
00:03:31: Speaker 1: oft nur darum,
00:03:32: Speaker 1: was einzureißen, um es neu
00:03:34: Speaker 1: aufzubauen.
00:03:36: Speaker 2: Und das ist die Chance,
00:03:38: Speaker 2: die tatsächlich aus
00:03:42: Speaker 2: unserer Sicht in der
00:03:43: Speaker 2: energetischen Qualität dieser
00:03:45: Speaker 2: Zeit liegt,
00:03:47: Speaker 2: dass alles,
00:03:48: Speaker 2: was nicht echt ist,
00:03:50: Speaker 2: alles, was nicht authentisch
00:03:52: Speaker 2: ist,
00:03:53: Speaker 2: alles, was nicht konkurrent ist,
00:03:55: Speaker 2: dass das eben in den nächsten
00:03:58: Speaker 2: Wochen und Monaten weniger und
00:04:01: Speaker 2: weniger Bestand haben wird.
00:04:03: Speaker 2: Das ist eine logische
00:04:05: Speaker 2: Entwicklung aus allem, was wir
00:04:07: Speaker 2: auch in den letzten Monaten
00:04:08: Speaker 2: gesehen haben. Wenn man so an KI
00:04:10: Speaker 2: und so denkt, ja, also es geht,
00:04:12: Speaker 2: wir
00:04:14: Speaker 2: Menschen,
00:04:15: Speaker 2: haben eine Sehnsucht danach,
00:04:18: Speaker 2: in echten Kontakt zu kommen,
00:04:20: Speaker 2: authentischen Kontakt zu leben.
00:04:23: Speaker 2: Und das ist ja am Ende des Tages
00:04:26: Speaker 2: das,
00:04:27: Speaker 2: was Gemeckerfrei im
00:04:29: Speaker 2: Grundsatz schon immer
00:04:31: Speaker 2: auszeichnet, weil das ist ja
00:04:32: Speaker 2: genau das, worauf dich dein
00:04:34: Speaker 2: Seismografenkind schon
00:04:37: Speaker 2: die ganze Zeit hinweist.
00:04:39: Speaker 1: Ja, wenn du nicht echt bist.
00:04:40: Speaker 1: Also es weist dich auf
00:04:43: Speaker 1: Unauthentizität hin.
00:04:44: Speaker 2: Ja,
00:04:45: Speaker 2: und vielleicht wäre das ganz
00:04:47: Speaker 2: gut, wenn wir da einfach nochmal
00:04:48: Speaker 2: ein bisschen drüber reden, was
00:04:49: Speaker 2: ist, wann fängt denn das
00:04:51: Speaker 2: eigentlich an,
00:04:51: Speaker 2: weil viele Menschen würden von
00:04:53: Speaker 2: sich sagen, ja ich bin ja
00:04:54: Speaker 2: authentisch, ich lüge ja nicht
00:04:56: Speaker 2: oder so.
00:04:57: Speaker 1: Ja, viele würden sogar sagen,
00:04:59: Speaker 1: ich sage ja auch, wenn ich
00:05:00: Speaker 1: Scheiße finde, ich bin ja auch
00:05:02: Speaker 1: da authentisch, dann bin ich
00:05:03: Speaker 1: halt mal sauer, dann gibt es
00:05:04: Speaker 1: halt mal eine auf die 12 quasi,
00:05:06: Speaker 1: also jetzt nicht.
00:05:07: Speaker 1: Nur verbal, aber das ist ja
00:05:08: Speaker 1: auch,
00:05:09: Speaker 1: das bezeichnen ja auch viele
00:05:11: Speaker 1: Menschen als Authentizität.
00:05:13: Speaker 2: Ja,
00:05:14: Speaker 2: also Authentizität hat nie damit
00:05:16: Speaker 2: zu tun,
00:05:18: Speaker 2: dass,
00:05:20: Speaker 2: also es geht nie darum,
00:05:23: Speaker 2: alles, was einen so beschäftigt,
00:05:25: Speaker 2: Knall rauszuschießen.
00:05:27: Speaker 4: Genau,
00:05:29: Speaker 4: überhaupt nicht.
00:05:31: Speaker 2: Sondern es geht ja viel mehr
00:05:32: Speaker 2: darum,
00:05:34: Speaker 2: dass du das,
00:05:36: Speaker 2: was du in dir und
00:05:38: Speaker 2: außerhalb von dir lebst,
00:05:42: Speaker 2: dass das
00:05:43: Speaker 2: übereinstimmt.
00:05:45: Speaker 1: Ja.
00:05:46: Speaker 2: Und an einer viel früheren
00:05:48: Speaker 2: Stelle übereinstimmt.
00:05:50: Speaker 2: und nicht erst, weil ja, wenn
00:05:51: Speaker 2: wir uns voll ärgern und dann
00:05:53: Speaker 2: ausflippen, dann sind wir schon
00:05:56: Speaker 2: authentisch oder wütend werden,
00:05:57: Speaker 2: dann sind wir schon authentisch.
00:06:00: Speaker 1: Ja, nur wir sind es ja nicht.
00:06:02: Speaker 1: schon in einer übertriebenen Art
00:06:04: Speaker 1: und Weise, weil wir es uns
00:06:05: Speaker 1: vorher ja nicht erlaubt haben.
00:06:06: Speaker 2: Ja, wir sind es davor nicht,
00:06:08: Speaker 2: genau.
00:06:08: Speaker 1: Ja, weil wir es ja zurückhalten,
00:06:10: Speaker 1: weil wir nicht in der Lage sind,
00:06:13: Speaker 1: sofort zu sagen, oh, finde ich
00:06:14: Speaker 1: nicht so cool.
00:06:15: Speaker 3: Ja.
00:06:16: Speaker 1: Oder weil wir einfach nicht,
00:06:17: Speaker 1: und das ist ja, weil wir es auch
00:06:19: Speaker 1: nicht gelernt haben.
00:06:20: Speaker 1: die Bedürfnisse zu äußern.
00:06:23: Speaker 1: An sich haben wir noch nicht mal
00:06:25: Speaker 1: gelernt, sie zu erkennen.
00:06:26: Speaker 1: Das ist ja das Problem.
00:06:28: Speaker 1: Wir müssen sie erst erkennen.
00:06:30: Speaker 1: Dazu müssen wir erst mal unsere
00:06:31: Speaker 1: Gefühle wahrnehmen und erkennen.
00:06:32: Speaker 1: Dann können wir unsere
00:06:33: Speaker 1: Bedürfnisse wahrnehmen und
00:06:34: Speaker 1: erkennen. Und dann könnten wir
00:06:35: Speaker 1: drüber sprechen.
00:06:36: Speaker 1: Nur in dem Moment,
00:06:37: Speaker 1: und das ist das, was den meisten
00:06:39: Speaker 1: Erwachsenen ja passiert
00:06:40: Speaker 1: heutzutage, ist, dass sie mit
00:06:43: Speaker 1: der Anspannung, mit der
00:06:44: Speaker 1: Unzufriedenheit, mit all diesen
00:06:45: Speaker 1: kleinen
00:06:47: Speaker 1: sticheligen Gefühlen
00:06:51: Speaker 1: nicht zurechtkommen oder das
00:06:52: Speaker 1: nicht nicht das bedürfnis
00:06:54: Speaker 1: dahinter sehen könnte es dann
00:06:55: Speaker 1: nicht ausdrücken können und dann
00:06:57: Speaker 1: staut sich das auf und dann ist
00:06:59: Speaker 1: die einzige möglichkeit und ich
00:07:01: Speaker 1: ich weiß ich komme ja genau
00:07:03: Speaker 1: daher aus diese aus diesem
00:07:05: Speaker 1: fehler auch raus immer wieder
00:07:09: Speaker 1: die einzige Möglichkeit,
00:07:11: Speaker 1: dann authentisch zu sein, ist
00:07:12: Speaker 1: mit einer krassen Energie und
00:07:14: Speaker 1: die ist halt meistens wütend,
00:07:16: Speaker 1: aggressiv und geht dann noch
00:07:18: Speaker 1: dazu häufig gegen andere.
00:07:19: Speaker 2: Ja, aber das ist genau der
00:07:21: Speaker 2: Grund,
00:07:22: Speaker 2: warum unsere Kinder das
00:07:25: Speaker 2: aufnahmen.
00:07:28: Speaker 2: anderen Ebene eigentlich mögen,
00:07:31: Speaker 2: wenn wir ausflippen,
00:07:32: Speaker 2: weil wir dann echt sind.
00:07:35: Speaker 2: Und in dem Moment, in dem wir
00:07:36: Speaker 2: echt sind, können die sich
00:07:38: Speaker 2: besser mit uns verbinden,
00:07:40: Speaker 2: als wenn wir nicht echt sind.
00:07:43: Speaker 1: Ja, weil wir dadurch auch
00:07:44: Speaker 1: komplett präsent sind.
00:07:45: Speaker 1: sind.
00:07:45: Speaker 2: Ja,
00:07:46: Speaker 2: weil wir dann präsent sind.
00:07:47: Speaker 1: Es ist tatsächlich eine, es ist
00:07:50: Speaker 1: schade, aber es ist eine Methode
00:07:51: Speaker 1: ins Hier und Jetzt zu kommen.
00:07:53: Speaker 1: Auch wenn es keine,
00:07:54: Speaker 1: wenn es definitiv die falsche
00:07:55: Speaker 1: Methode ist, die einen nicht
00:07:57: Speaker 1: weiterbringt, aber und das ist
00:07:59: Speaker 1: im
00:08:00: Speaker 1: Hier und Jetzt sein, präsent
00:08:01: Speaker 1: sein, echt sein, das ist das,
00:08:03: Speaker 1: was den Kindern dann an sich
00:08:04: Speaker 1: eine gute Verbindung gibt zu
00:08:06: Speaker 1: uns.
00:08:06: Speaker 2: Ja,
00:08:07: Speaker 2: und wenn das jetzt also
00:08:09: Speaker 2: Das,
00:08:10: Speaker 2: was energetisch, wenn man das so
00:08:12: Speaker 2: nennen will, also jetzt gerade
00:08:14: Speaker 2: im Feld ist sozusagen,
00:08:18: Speaker 2: also wenn das dazu führt,
00:08:19: Speaker 2: dass es in deiner Partnerschaft
00:08:22: Speaker 2: knirscht oder mit einem oder
00:08:24: Speaker 2: mehreren deiner Kinder knirscht,
00:08:27: Speaker 2: dann wäre halt die Einladung,
00:08:30: Speaker 2: dass du
00:08:32: Speaker 2: eben nicht mehr wie früher
00:08:34: Speaker 2: denkst, ja der Depp, jetzt hat
00:08:36: Speaker 2: der wieder nicht das und das
00:08:37: Speaker 2: gemacht, ist ja logisch, also
00:08:39: Speaker 2: der wird immer, das wird immer
00:08:40: Speaker 2: schwieriger,
00:08:41: Speaker 2: also so das ist so dieses, also
00:08:43: Speaker 2: wenn ich jetzt mal auf der
00:08:44: Speaker 2: Paarbeziehungsebene bleib,
00:08:49: Speaker 2: Dann neigen wir ja schnell mal
00:08:51: Speaker 2: dazu, dass wir irgendwie sagen,
00:08:52: Speaker 2: das hat keinen Sinn mehr,
00:08:54: Speaker 2: der wird immer komischer, das
00:08:56: Speaker 2: wird immer schlimmer,
00:08:58: Speaker 2: whatever.
00:08:59: Speaker 2: Und das eben zu erkennen,
00:09:02: Speaker 2: wenn man das macht, wenn einer
00:09:04: Speaker 2: von euch das machen sollte, zu
00:09:06: Speaker 2: erkennen,
00:09:08: Speaker 2: Das hat mit dem anderen nichts
00:09:10: Speaker 2: zu tun.
00:09:11: Speaker 2: Das hat nichts mit dem Partner
00:09:13: Speaker 2: zu tun.
00:09:15: Speaker 2: Du kriegst quasi
00:09:18: Speaker 2: die Einladung zum Echtsein.
00:09:21: Speaker 2: Die wird quasi mit einem
00:09:23: Speaker 2: Wasserkübel über dich geleert,
00:09:25: Speaker 2: sozusagen.
00:09:27: Speaker 2: Das ist so ein ...
00:09:30: Speaker 2: Wenn's bisher so war, dass du's
00:09:33: Speaker 2: noch weglächeln konntest oder
00:09:35: Speaker 2: irgendwie in dieser
00:09:37: Speaker 2: Inkonkurrenz oder
00:09:39: Speaker 2: Inauthentizität ...
00:09:40: Speaker 2: das irgendwie ertragen konntest,
00:09:42: Speaker 2: dann wird es eben aller
00:09:44: Speaker 2: Voraussicht nach in den nächsten
00:09:46: Speaker 2: Wochen und Monaten wird das
00:09:48: Speaker 2: immer schwerer möglich sein.
00:09:50: Speaker 2: Es wird immer schwerer möglich
00:09:52: Speaker 2: sein. Es wird immer schneller
00:09:54: Speaker 2: dahin kommen,
00:09:55: Speaker 2: dass du halt
00:09:57: Speaker 2: merkst, du musst was verändern.
00:10:00: Speaker 2: Es geht so nicht mehr weiter.
00:10:02: Speaker 2: Und aus unserer Sicht, die coole
00:10:04: Speaker 2: Veränderung ist eben nicht zu
00:10:06: Speaker 2: gehen oder zu sagen, leck mich
00:10:08: Speaker 2: und die Beziehung an die Wand zu
00:10:10: Speaker 2: fahren, sondern die coole
00:10:12: Speaker 2: Einladung ist zu sagen, ah, ich
00:10:14: Speaker 2: checks. Es geht um meine
00:10:16: Speaker 2: Authentizität. Es geht um mein
00:10:18: Speaker 2: Echtsein. Es geht um meine
00:10:19: Speaker 2: Konkurrenz.
00:10:22: Speaker 1: Wenn diese diese
00:10:23: Speaker 1: Geschwindigkeit, die jetzt da
00:10:25: Speaker 1: vielleicht noch mal draufkommt
00:10:26: Speaker 1: durch
00:10:28: Speaker 1: was auch immer,
00:10:29: Speaker 1: astrologische Einflüsse,
00:10:30: Speaker 1: energetische Einflüsse oder
00:10:31: Speaker 1: sonst was.
00:10:32: Speaker 1: Wenn du die
00:10:34: Speaker 1: bemerkst oder jetzt auch,
00:10:36: Speaker 1: nachdem du hier zuhörst, schon
00:10:37: Speaker 1: merkst, ah ja, okay, stimmt
00:10:39: Speaker 1: eigentlich,
00:10:40: Speaker 1: da ist schon was
00:10:41: Speaker 1: passiert in der letzten Zeit,
00:10:46: Speaker 1: dann gibt
00:10:47: Speaker 1: es jetzt zwei Arten, wie man
00:10:49: Speaker 1: darauf reagieren kann, finde
00:10:50: Speaker 1: ich. Die eine ist zu sagen...
00:10:51: Speaker 2: Ich bin gespannt.
00:10:53: Speaker 1: Die eine ist halt zu sagen, oh
00:10:55: Speaker 1: Gott, oh Gott, oh Gott.
00:10:57: Speaker 1: Jetzt bricht es alles zusammen
00:10:58: Speaker 1: und sich dem und so aufzugeben
00:11:00: Speaker 1: quasi.
00:11:01: Speaker 1: Und die andere ist halt zu sagen
00:11:03: Speaker 1: Ja, ist ja total
00:11:04: Speaker 1: cool. Danke. Und es ist schwer
00:11:06: Speaker 1: für.
00:11:07: Speaker 1: Ich weiß, dass es schwer ist,
00:11:08: Speaker 1: für Dinge dankbar zu sein, die
00:11:09: Speaker 1: erst mal einem irgendwie so vor
00:11:11: Speaker 1: den Latz geknallt werden und
00:11:12: Speaker 1: auch nicht angenehm sind oder
00:11:14: Speaker 1: schön sind, sondern man sagt
00:11:15: Speaker 1: Okay,
00:11:17: Speaker 1: aber es geht, weil dafür dankbar
00:11:19: Speaker 1: zu sein, zu sagen Okay, das
00:11:20: Speaker 1: zeigt mir ja nur wieder was.
00:11:23: Speaker 1: Mein Kind, mein Partner zeigt
00:11:24: Speaker 1: mir damit ja nur wieder
00:11:27: Speaker 1: eine Stelle,
00:11:30: Speaker 1: an der ich heilen kann,
00:11:31: Speaker 1: an der ich weitergehen kann, an
00:11:33: Speaker 1: der ich was Altes mir lassen und
00:11:36: Speaker 1: was Neues entwickeln kann.
00:11:38: Speaker 1: Und
00:11:39: Speaker 1: damit
00:11:41: Speaker 1: ein schöneres, glücklicheres
00:11:43: Speaker 1: Leben wieder. Also da einfach
00:11:44: Speaker 1: wieder auf dieser Treppe zum
00:11:47: Speaker 1: schönen, glücklichen Leben
00:11:48: Speaker 1: wieder ein paar Stufen weiter
00:11:49: Speaker 1: hochzukommen.
00:11:50: Speaker 2: Ja, voll.
00:11:51: Speaker 2: Und ich mag das, was du am
00:11:53: Speaker 2: Anfang gesagt hast, so sehr, so
00:11:55: Speaker 2: dieses
00:11:57: Speaker 2: Zerstörung, um was Neues
00:11:59: Speaker 2: aufzubauen.
00:12:00: Speaker 2: Und Zerstörung, um was Neues
00:12:02: Speaker 2: aufzubauen, heißt eben nicht,
00:12:04: Speaker 2: ich muss alle Menschen in meinem
00:12:06: Speaker 2: Leben hinter mir lassen und muss
00:12:08: Speaker 2: neue Menschen finden und so
00:12:09: Speaker 2: weiter,
00:12:10: Speaker 2: sondern da würde ich
00:12:13: Speaker 2: gerne nochmal gerade für die
00:12:15: Speaker 2: Paarbeziehung da andocken,
00:12:17: Speaker 2: dass wir ja auch, also wir
00:12:19: Speaker 2: machen das mit unseren Kindern
00:12:20: Speaker 2: ja auch nicht. Wir sagen ja auch
00:12:21: Speaker 2: nicht jetzt, was weiß ich, unser
00:12:23: Speaker 2: Fünfjähriger geht uns gerade so
00:12:25: Speaker 2: auf die
00:12:27: Speaker 2: Eierstöcke,
00:12:28: Speaker 2: dass wir irgendwie sagen, hier,
00:12:29: Speaker 2: also den, jetzt gebe ich den ins
00:12:31: Speaker 2: Heim und weg damit und ich werde
00:12:32: Speaker 2: jetzt wieder schwanger und dann
00:12:33: Speaker 2: neues Kind und so.
00:12:34: Speaker 2: Also das machen wir ja auch
00:12:35: Speaker 2: nicht.
00:12:36: Speaker 2: Wieso würden wir das mit unseren
00:12:38: Speaker 2: Partnern machen?
00:12:39: Speaker 2: Sondern zu sagen, okay, da ist,
00:12:42: Speaker 2: wir haben uns miteinander in
00:12:44: Speaker 2: eine womöglich
00:12:48: Speaker 2: unauthentische, inkonkurrente
00:12:49: Speaker 2: Situation gebracht.
00:12:51: Speaker 2: Wir haben vielleicht,
00:12:52: Speaker 2: und das passiert ja oft
00:12:53: Speaker 2: schleichend, wir haben
00:12:55: Speaker 2: übersehen, verlernt, miteinander
00:12:57: Speaker 2: zu reden,
00:12:58: Speaker 2: haben vielleicht schon den
00:13:00: Speaker 2: Übergang ins Elternsein gar
00:13:01: Speaker 2: nicht gut bewältigt, auch wenn
00:13:04: Speaker 2: es schon viele Jahre her ist,
00:13:06: Speaker 2: und haben uns da gegenseitig
00:13:08: Speaker 2: miteinander irgendwie an die
00:13:10: Speaker 2: Wand gefahren.
00:13:11: Speaker 2: Und juhu, ich nehme diese
00:13:13: Speaker 2: Feuerenergie, die jetzt kommt,
00:13:16: Speaker 2: und ... nutzt die als Reinigen
00:13:19: Speaker 2: des Räucherwerks sozusagen,
00:13:23: Speaker 2: um den alten Ballast
00:13:24: Speaker 2: loszuwerden,
00:13:26: Speaker 2: um eine neue Beziehungstiefe
00:13:30: Speaker 2: zu schaffen.
00:13:30: Speaker 2: eine neue Ebene in unserer
00:13:32: Speaker 2: Beziehung zu erschaffen.
00:13:36: Speaker 1: Ja,
00:13:38: Speaker 1: ich stelle mir das immer so vor.
00:13:39: Speaker 1: Ich
00:13:40: Speaker 1: weiß nicht, jetzt die, die uns
00:13:41: Speaker 1: schon länger kennen, kennen ja
00:13:42: Speaker 1: so das Bild, dass wir in der
00:13:43: Speaker 1: Beziehung immer Brücken bauen
00:13:44: Speaker 1: zueinander.
00:13:46: Speaker 1: Und vielleicht hast du einfach
00:13:47: Speaker 1: zu viele Mauern gebaut statt
00:13:48: Speaker 1: Brücken gebaut.
00:13:50: Speaker 1: Wenn du jetzt diese Mauern
00:13:50: Speaker 1: einreißt,
00:13:52: Speaker 1: dann hast du einen Haufen
00:13:53: Speaker 1: Schutt.
00:13:54: Speaker 1: Und außerdem kannst du Brücken
00:13:55: Speaker 1: bauen, weil das ist das, was du
00:13:56: Speaker 1: eigentlich
00:13:57: Speaker 1: brauchst. In einer Beziehung
00:13:59: Speaker 1: brauchst du Brücken, egal ob das
00:14:00: Speaker 1: die Paarbeziehung ist, in der
00:14:02: Speaker 1: Beziehung zu den Kindern
00:14:02: Speaker 1: genauso. Du brauchst immer
00:14:03: Speaker 1: Brücken, also zu allen Menschen.
00:14:06: Speaker 1: Dafür, dass es eine gute
00:14:07: Speaker 1: Beziehung wird, brauchst du
00:14:09: Speaker 1: mindestens eine Brücke oder
00:14:11: Speaker 1: mehrere.
00:14:12: Speaker 1: Und ganz oft bauen wir
00:14:13: Speaker 1: stattdessen Mauern.
00:14:14: Speaker 1: Wir bauen Mauern um uns selbst,
00:14:16: Speaker 1: wir bauen Mauern um den anderen
00:14:17: Speaker 1: und zwischen uns.
00:14:20: Speaker 1: um uns zu schützen, aus Angst
00:14:22: Speaker 1: vor alten Verletzungen, dass die
00:14:23: Speaker 1: wieder aufbrechen und so weiter.
00:14:24: Speaker 1: Ist vollkommen egal.
00:14:26: Speaker 1: Nur das zu
00:14:27: Speaker 1: sagen, okay, cool,
00:14:30: Speaker 1: da ist was da, was mir diese
00:14:31: Speaker 1: Mauern einreißt, das ist
00:14:33: Speaker 1: eigentlich total geil.
00:14:34: Speaker 1: Und es kann sein, dass sich das
00:14:36: Speaker 1: jetzt in der Paarbeziehung erst
00:14:37: Speaker 1: mal so anfühlt, als würde man
00:14:38: Speaker 1: so,
00:14:39: Speaker 1: die Amerikaner sagen Rock
00:14:41: Speaker 1: Bottom, also du triffst halt so
00:14:43: Speaker 1: auf den,
00:14:44: Speaker 1: auf den Grund auf.
00:14:45: Speaker 1: Und es fühlt sich erst mal total
00:14:47: Speaker 1: blöd an.
00:14:51: Speaker 1: Und genau das kann aber die
00:14:53: Speaker 1: Grundlage sein dafür, um halt
00:14:56: Speaker 1: was richtig Cooles neu
00:14:58: Speaker 1: aufzubauen. Ja, ich kenne
00:14:59: Speaker 1: Geschichte von einem Mann, der
00:15:01: Speaker 1: ist schon inzwischen 65, 70 oder
00:15:05: Speaker 1: so.
00:15:05: Speaker 1: Und
00:15:06: Speaker 1: der hatte sich vor, glaube ich,
00:15:08: Speaker 1: zehn Jahren oder was
00:15:10: Speaker 1: getrennt. Also der war schon
00:15:12: Speaker 1: raus zur Tür. Also es war schon
00:15:14: Speaker 1: so, der hatte schon einen
00:15:15: Speaker 1: Koffer. Es geht nicht mehr.
00:15:17: Speaker 1: Der ist im Auto.
00:15:18: Speaker 1: Nach einer halben Stunde ist er
00:15:20: Speaker 1: umgedreht,
00:15:22: Speaker 1: stürzt wieder zur Wohnung rein
00:15:23: Speaker 1: zu seiner Frau und sagt, ich
00:15:24: Speaker 1: glaube, wir haben sie nicht
00:15:25: Speaker 1: alle.
00:15:28: Speaker 1: Es war spät abends,
00:15:30: Speaker 1: die haben die ganze Nacht
00:15:31: Speaker 1: durchgeredet und ab dem nächsten
00:15:32: Speaker 1: Morgen haben die von vorne
00:15:35: Speaker 1: wieder angefangen.
00:15:37: Speaker 1: Und er sagt heute, das war einer
00:15:40: Speaker 1: der wichtigsten und schönsten
00:15:41: Speaker 1: Momente.
00:15:42: Speaker 1: Also im Nachhinein, das war
00:15:44: Speaker 1: natürlich in dem Moment nicht
00:15:45: Speaker 1: schön, aber im Nachhinein war es
00:15:46: Speaker 1: einer der wichtigsten Momente,
00:15:47: Speaker 1: an dem Punkt weiterzumachen und
00:15:50: Speaker 1: es neu aufzubauen.
00:15:51: Speaker 1: Und die waren schon, keine
00:15:53: Speaker 1: Ahnung, 25, 30 Jahre zusammen,
00:15:55: Speaker 1: also verheiratet.
00:15:57: Speaker 1: Die hatten an sich schon eine
00:15:59: Speaker 1: Basis, aber es war halt einfach,
00:16:01: Speaker 1: irgendwas war halt nicht mehr
00:16:04: Speaker 1: gut.
00:16:05: Speaker 1: Und dann haben sie es neu
00:16:06: Speaker 1: angefangen und jetzt sind sie
00:16:07: Speaker 1: das glücklichste Paar,
00:16:08: Speaker 1: also nach uns.
00:16:11: Speaker 2: Ja,
00:16:12: Speaker 2: voll.
00:16:17: Speaker 2: Nimm das als Einladung.
00:16:21: Speaker 2: Wenn du jetzt in Resonanz
00:16:23: Speaker 2: gegangen bist mit dem, wie wir
00:16:26: Speaker 2: eingestiegen sind, wenn du mit
00:16:27: Speaker 2: dem Thema in Resonanz gehst, und
00:16:29: Speaker 2: ganz ehrlich, selbst ich gehe
00:16:32: Speaker 2: damit in Resonanz, weil ich mich
00:16:34: Speaker 2: halt immer frage, wie geht es
00:16:36: Speaker 2: noch authentischer, wie geht es
00:16:38: Speaker 2: noch konkurrenter, weil das ist
00:16:41: Speaker 2: ja kein
00:16:43: Speaker 2: Das ist ja eine never ending
00:16:45: Speaker 2: story sozusagen.
00:16:46: Speaker 2: Das ist ja nicht irgendwann,
00:16:47: Speaker 2: dass man sagt, jetzt sitze ich
00:16:48: Speaker 2: auf meinem Thron und übrigens,
00:16:50: Speaker 2: ich bin die Authentizität in
00:16:52: Speaker 2: Person,
00:16:53: Speaker 2: sondern das ist ja ein ständiges
00:16:56: Speaker 2: Wachsen und Werden und
00:17:03: Speaker 2: Deshalb egal,
00:17:05: Speaker 2: ob du dich angesprochen
00:17:08: Speaker 2: gefühlt hast im Sinne von,
00:17:10: Speaker 2: ja, ich weiß, eigentlich müsste
00:17:12: Speaker 2: ich hingucken. Ich weiß, unsere
00:17:14: Speaker 2: Beziehung, da liegt was im
00:17:15: Speaker 2: Argen. Ich traue mich nicht
00:17:16: Speaker 2: hinzugucken.
00:17:17: Speaker 2: Das ist ja das, wenn wir uns
00:17:19: Speaker 2: nicht trauen hinzugucken.
00:17:20: Speaker 2: dann passiert ja das, dass wir,
00:17:22: Speaker 2: wenn wir sowas hören, dann
00:17:23: Speaker 2: kriegen wir Angst, dass uns
00:17:25: Speaker 2: jetzt um die Ohren fliegt.
00:17:26: Speaker 2: Wenn wir uns trauen hinzugucken,
00:17:30: Speaker 2: dann passiert das ja schon nicht
00:17:31: Speaker 2: mehr,
00:17:32: Speaker 2: weil dann nehmen wir es ja
00:17:32: Speaker 2: einfach in die Hand.
00:17:34: Speaker 1: Und da sind wir wieder bei
00:17:36: Speaker 1: unseren letzten drei Folgen,
00:17:37: Speaker 1: weil du dann dadurch wirst du
00:17:38: Speaker 1: zum Schöpfer anstatt zum Opfer,
00:17:40: Speaker 1: weil du es in die Hand nimmst,
00:17:41: Speaker 1: weil du es aktiv angehst,
00:17:43: Speaker 1: solange du nur drüber
00:17:44: Speaker 1: lamentierst, jammerst, ja, und
00:17:47: Speaker 1: egal ob du das nach außen machst
00:17:48: Speaker 1: oder in dir selbst, ja,
00:17:50: Speaker 1: oder sagst, der Partner ist
00:17:51: Speaker 1: schuld, die Kinder sind schuld,
00:17:52: Speaker 1: die Schule ist schuld, das
00:17:53: Speaker 1: Finanzamt ist schuld, was auch
00:17:55: Speaker 1: immer, die Regierung oder wer
00:17:56: Speaker 1: sonst was.
00:17:58: Speaker 2: Der schlechte Schlaf.
00:17:59: Speaker 1: Der schlechte Schlaf, ja.
00:18:01: Speaker 1: was auch immer das ist,
00:18:03: Speaker 1: solange bist du im Opfermodus
00:18:05: Speaker 1: und hast es nicht in der Hand
00:18:06: Speaker 1: und wenn du, wenn du jetzt
00:18:08: Speaker 1: bemerkst, ah ja, okay, stimmt,
00:18:09: Speaker 1: da ist was, okay, ich kann da,
00:18:10: Speaker 1: ah, Uli und Bernd haben gesagt,
00:18:11: Speaker 1: ich kann da was machen,
00:18:12: Speaker 1: ich kann da was tun, ich kann da
00:18:14: Speaker 1: was ändern, dann kommst du in
00:18:15: Speaker 1: den Schöpfermodus.
00:18:16: Speaker 1: Ja.
00:18:17: Speaker 2: In den Aktivitätsmodus.
00:18:19: Speaker 2: Ja, und das ist das, wo dich
00:18:20: Speaker 2: dein Seismografenkind haben
00:18:22: Speaker 2: will. Ja.
00:18:23: Speaker 2: Weil du dann anfängst,
00:18:27: Speaker 2: ein Zuhause zu erschaffen, das
00:18:28: Speaker 2: sich nach Zuhause anfühlt.
00:18:31: Speaker 2: Weil in dem Moment,
00:18:34: Speaker 2: in dem ihr
00:18:35: Speaker 2: gemeinsam
00:18:37: Speaker 2: schwingt, in dem Moment, in dem
00:18:39: Speaker 2: das Paar, die Eltern gemeinsam
00:18:42: Speaker 2: schwingen in der Authentizität,
00:18:45: Speaker 2: da wird's für die Kinder sicher.
00:18:47: Speaker 2: Ja.
00:18:48: Speaker 2: Und vielleicht
00:18:50: Speaker 2: hast du einfach Lust, dass wir
00:18:52: Speaker 2: nochmal für die Woche drauf
00:18:54: Speaker 2: einfach nochmal
00:18:56: Speaker 2: weitersprechen,
00:18:58: Speaker 2: was denn diese Authentizität,
00:19:00: Speaker 2: weil das haben wir jetzt gar
00:19:01: Speaker 2: nicht, da sind wir irgendwie
00:19:03: Speaker 2: abgebogen,
00:19:05: Speaker 2: woran sich denn Authentizität
00:19:07: Speaker 2: zeigt. Also was ist denn das
00:19:09: Speaker 2: eigentlich genau?
00:19:11: Speaker 2: Weil ja, wir haben vorher
00:19:11: Speaker 2: gesagt, es wird authentisch,
00:19:14: Speaker 2: wenn wir wirklich
00:19:15: Speaker 2: sind, sind wir authentisch.
00:19:17: Speaker 2: Aber wie geht denn das davor,
00:19:19: Speaker 2: authentisch zu sein?
00:19:21: Wie wird man denn authentisch?
00:19:23: Wie wird man authentisch?
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